meine letzten vier Monate

meine letzten vier Monate

Tere,

 

Nun sind wieder drei Monate rum und ich bin nun ein halbes Jahr unterwegs und ich möchte dieses halbe Jahr niemals eintauschen.

Was ist alles passiert:.

Am 11.11.12 habe ich nicht wie alle im Rheinland Karneval gefeiert, sondern saß sechs Stunden in einem Bus Richtung Šiaulaia in Litauen. Ich wurde von meiner Schule eingeladen, mit dem IB- Programm,dies sind die Schüler,die einen international anerkannten Schulabschluss mit Hochschulzulassung anstreben, an einem Projekt über Trinkwasser in Litauen teilzunehmen. Hier haben wir in verschiedenen Gruppen gearbeitet. Eine Gruppe hat gemalt, sogar eine Wand blieb nicht verschont, die nächste hat sich mit Mythologie beschäftigt, noch eine andere hat geforscht. Meine Gruppe war für die Fotos zu ständig, wir haben die Arbeit der anderen Gruppen fotografiert und einer 8. Klasse das IB-Programm erklärt, sowie mit ihnen über das Thema Trinkwasser gesprochen. In dieser Woche habe ich viel über Litauen gelernt und auch noch vieles über das Baltikum, wie zum Beispiel die Tatsache, das Litauen auch nicht mehr zu Russland gezählt werden möchte, sondern wie Estland zu Europa.

Einen Tag sind wir dann auch nach Vilinus in die Hauptstadt gefahren und haben dort eine Stadtführung gemacht. Der alte Stadtkern ist sehr schön, aber im Außenbereich ist die eine Seite voll mit modernen Gebäuden und die andere mit kaputten Plattenbauten.

Mir hat die Wochen in Litauen sehr viel Spaß gemacht und ich hatte so die Chance noch mehr vom Nordosten zu sehen.

 

Nach zwei nicht all zu spannenden Wochen Schule ging es auf die erste Tour mit Rotary nach LAPPLAND.

Am 31.11.12 ging es los, zunächst habe habe ich 2 1/2 Stunden in einem Bus nach Tallinn  zusammen mit einer Australierin gesessen. Dann hieß es noch mal mal ca. 2 Stunden im Tallinner Hafen rumsitzen, da unsere Fähre Verspätung hatte. Dort haben wir dann auch unsere Rotexerin, die Kanadierin und unsere estnischen Betreuer getroffen. Die Überfahrt nach Finnland war kein Spaß, da wir 8- 9 m hohe Wellen hatten und dem entsprechend war dann auch die Überfahrt. In Helsinki haben wir dann schnell den Bus gesucht, mit dem es dann noch mal etwa 17 Stunden Richtung Norden ging. Da unser Bus Probleme hatte mussten wir immer wieder anhalten und Pause machen. Als ich im Hotel war, war ich fix und fertig, aber Zeit zum Ausruhen gab es keine. Wir sind direkt zur Begrüßung gegangen, danach zum Mittagessen und dann ging es auf die Piste zum Ski fahren. Samstag habe ich dann den Nachmittag damit, verbracht einen Berg hoch und runter zu fahren und das zusammen mit 160 anderen, die zum Teil noch nie Ski gefahren sind. Das Abendessen gab es dann draußen in einem Zelt. Das Problem war nur die Schüssel für die Suppe festzuhalten, denn mit Handschuhen war es schwer, ohne aber auch. Der Kuchen zum Nachtisch war gefroren, so dass ein paar Inbounds versucht haben ihn über dem Feuern aufzutauen.

Nachdem es am nächsten Tag früh aus den Federn ging, war wieder Ski fahren angesagt oder wer nicht mehr wollte konnte ein Skulptur aus Eis oder Schnee machen.  Es war schön mit den vielen Inbounds den Hang runter zu fahren und auch immer wieder verschiedene Nationalfahnen an einem vorbeifahren zu sehen und dieses fröhliche, internationale Treffen in zahlreichen Gruppenfotos festzuhalten. Zurück im Hotel haben wir uns dann mit allen Deutschen zusammen gesetzt und überlegt was wir typisch Deutsches am Abend vorführen könnten. Nach einer langen Diskussion haben wir uns darauf geeinigt „ 54, 74, 90, 2006“ von Sportfreunde Stiller zu singen und noch Prominentenraten zu veranstalten, was sehr lustige Ausmaße annahm. Im allgemeinen gab es an diesem Abend viel zu lachen, da sich viele Gruppen  orginelle Beiträge überlegt hatten, um ihr Land zu repräsentieren. An diesem Abend selber haben wir nicht alle Länder geschafft, da sich die Finnen aus Muonio auch noch kleine Vorführungen für uns überlegt hatten.

Am nächsten Morgen hieß es wieder um 7:30 Aufstehen, da es um 8 Frühstück gab. Danach hatten alle vier Busse verschiedene Programmen. Wir haben zwar das gleiche gemacht, aber zu verschiedenen Zeiten. Mein Bus hat mit dem Besuch bei den Schlittenhunden angefangen, wo wir ein kleine Runde mit dem Huskieschlitten gefahren sind. Es war super toll, ich würde jetzt auch gerne so 8-10 Huskies haben. Dann ging es zu Fuß drei Rentiere besuchen, um anschließend wieder mit einem Schlitten  zu fahren, nur dieses Mal von den Rentieren gezogen. Der Rückweg zum Hotel ging querfeldein mit Schneeschuhen durch den Wald. Wir sind auch runter zum Fluss der Finnland von Schweden trennt, denn wir waren direkt an der Grenze. Nach dem Mittagessen sind wir mit dem Bus auf den höchsten Berg der Gegend gefahren. Die Aussicht war überwältigend, alle Bäume haben in der Sonne geglitzert. Dort oben ist auch ein Museum, in dem wir einen Film über Lappland und seine Bewohner zu allen Jahreszeiten gesehen haben. Danach sind wir zu einer Rentier-Farm gefahren und durften dort auch Rentiere füttern. Das Problem dabei ist nur, dass man sehr auf das Geweih von ihnen aufpassen muss.

Am Abend war dann schon unser letzter Abend in Lappland, an dem  noch die letzten Shows vom Abend davor vorgeführt wurden. Von den Oldies, die Inbounds die bald nach Hause fliegen, wurden „Geschenke“ weiter gegeben, die zum Teil schon über 10 Jahren weiter gereicht werden. Eines dieser Geschenke ist ein Hut, der jetzt bei der 60. Person ist und somit seit 30 Jahren weiter gegeben wird. Jedes dieser Geschenke hat bestimmte Regeln nach dem es behandelt werden muss und nach dem der neue Besitzer ausgewählt wird.

Am nächsten morgen ging es wieder Richtung Süden, ABER mit einem Umweg über das Weihnachtsmann-Dorf. Dort habe ich Weihnachtsgeschenke für meine Familie gekauft und ein Foto mit dem Weihnachtsmann gemacht. Das lustige war, wir waren dort mit ca. 15 Inbounds im Raum und er hat uns alle in unserer Muttersprache begrüßt. Nach dem wir das Foto gemacht hatten, habe ich mit eine paar anderen noch das Posthaus besucht, dort kommen alle Briefe an die nur irgendwie an den Weihnachtsmann adressiert sind. Was mich besonders gerührt hat war, dass alle Briefe geöffnet und gelesen werden und sehr viele auch eine Antwort bekommen. Einer der Postwichtel hat uns sogar Briefe öffnen und lesen lassen.

Nach dem Abendessen ging es dann zurück mit Zwischenstops in Städten,in denen Austauschschüler leben und abgeholt wurden. Doch ganz so reibungslos verlief die Rückfahrt dann doch nicht, denn um ein Uhr nachts ging unser Bus kaputt und wir mussten den Bus tauschen und alles umladen. In Helsinki hatte ich dann noch die Chance drei Stunden zu schlafen, bevor es wieder zwei Stunden mit der Fähre nach Tallinn ging und dann noch mal 2 1/2 Stunden mit dem Bus nach Tartu. Nach ca. 36 Stunden in einem Bus zwar mit Pausen, war es unmöglich zu sitzen. Im Busbahnhof in Tartu wurde ich von meinem Gastvater abgeholt. Dann ging es für etwa eine Stunde „ nach Hause“, bevor mein neuer Gastvater mich abholte und mit mir zu meinem neuen Zuhause fuhr.

Ab da wohne ich direkt am Fluss, der durch Tartu fließt, und kann den zugefrorenen Fluss sehen und ich bin auch schon auf diesem Schlittschuhlaufen gewesen.

Aber zurück zu Lappland. Diese Tour ist unvergesslich und ich habe dort Dinge erlebt,die ich wahrscheinlich sonst nie getan hätte und dies macht es einfach zu einem Traum.

In meiner jetzigen Familie habe ich zum ersten Mal im Leben Brüder, was schon ungewohnt ist, aber für mich viel Fröhlichkeit bedeutet,besonders wenn die Zwei am Wochenende zu Hause sind. Ansonsten habe ich noch eine kleine Schwester, mit der ich mich sehr gut verstehe und viel lache. Es war schwer sich zu verabschieden, doch war es gut nochmals einen Neuanfang zu haben, weil viel zum Alltag geworden ist.

 

So dann jetzt zur Weihnachtszeit!

Am 2. Adventswochenende habe ich mit meinen Gastgeschwistern und Freunden Pfefferkuchen gebacken und auch Häuser gemacht. Das lustige war, dass das Haus meiner Schwester grader war als das der Jungs, weil meine 2 Brüder Bauingenieurwesen studieren und von daher es eigentlich besser hätte sein sollen. Alles wurde danach mit Zuckerguss dekoriert.

Den Weihnachtsbaum hat meine Familie selber aus dem Wald geholt und es war eine spaßige Angelegenheit, da wir erstmal zum Wald meiner Familie fahren mussten und dann noch die Bäume nach Hause bringen. Aber zuvor gab es einen Zwischenstop in Põtsamaa, wo das Landhaus ist. Dort haben wir dann einen der Bäume gelassen, weil wir Heiligabend dort verbringen wollten. Der Rest der Bäume wurde dann mit nach Tartu genommen.

Am 22. Dezember sind wir dann nach Põltsamaa gefahren, um alle Kamine zum Heizen und anzumachen. Abends ging es dann wieder nach Tartu. Es wurde alles für die nächsten Tage zusammen gepackt und nun ging ein weiteres Mal ins Landhaus. Wir sind einkaufen gegangen und habe den Tannenbaum geschmückt. Später hat meine Mama dann noch Lebkuchenherzen gebacken, die ich verziert habe. Der einzige Gedanke dazu war: Lasst niemals eine deutsche Austauschschülerin mit Zuckerguss und Keksen alleine :).

Am 23. Dezember haben wir dann den Tannenbaum ( kuusepuu) aufgestellt und geschmückt. Als Tannenbaumständer diente ein einfaches Kreuz aus Holz in dessen Mitte ein Loch gebohrt war. Danach ging es abends nur noch in die Sauna. Es war ein komisches Gefühl sich in den Schnee zu setzten.

Am nächsten Morgen sind wir wieder einmal einkaufen gefahren. Dann ging es auf den Friedhof, um Kerzen an den Gräber der Verwandten aufzustellen. Als wir zurückfahren wollten, war der Autoschlüssel eingefroren, so dass die Elektrik nicht mehr funktionierte. Nun hieß es warten bis der Schlüssel wieder aufgetaut war. Zu Hause fingen wir an zu kochen, während unserem Gang zum Friedhof war auch schon einer meiner Gastbrüder mit seiner Freundin angekommen. Später kam auch noch der zweite mit seiner Freundin. Um drei Uhr sind wir dann in die Kirche gegangen und haben einen Zwischenstop auf dem Friedhof vor Ort gemacht, um auch hier Kerzen aufzustellen. In der Kirche war der einzige Moment, wo ich Heimweh hatte, weil ich die ganzen Weihnachtsbäume und die Krippe in der Kirche vermisst habe, sowie die bekannten Gesichter, denen ich nach der Messe immer „Frohe Weihnachten“ wünsche.

Wieder im Haus wurde dann zuerst gegessen. Ganz traditionell Kartoffeln, Sauerkraut und Blutwurst. Wobei ich festgestellt habe, dass Blutwurst ganz verschieden schmecken kann und mir es diesmal besser geschmeckt hat als in meiner ersten Familie.

Nach dem Essen kam dann die Bescherung. Wir wurden vom „Jõuluvana“ Besucht, der aber ein bisschen anders aussah als vermutet. Für jedes Geschenk muss man ein Lied singen oder ein Gedicht aufsagen. Und ja mein Gastvater hat den Weihnachtsmann verpasst 🙂

Nun wurde weiter gegessen, der Nachtisch, den ich gemacht und rausgestellt hatte, damit die Beeren gefrorenen blieben. Das Ende der Geschichte war, dass der ältere Bruder sich einen großen Löffel in den Mund steckte und meinte, dass dies der schmerzhafteste Kuchen sei den er je gegessen habe,.da der Nachtisch komplett tiefgefroren war.

Der 25. Dezember fing mit dem Aufräumen an. Mittags bin ich mit meinen Gasteltern und meiner Gastschwester nach Pärnu  an die Ostsee, die eine dünne Eisschicht hatte, gefahren, um die Eltern meiner Gastmutter zu besuchen.

Am nächsten Tag hat meine Familie mir Pärnu gezeigt. Die Stadt ist im Winter wie ausgestorben, aber im Sommer fährt ein Großteil der Esten dort hin und es ist überbevölkert. Spät am Nachmittag ging es über Plõtsamaa wieder nach Tartu.

Am nächsten Morgen hieß es früh aufstehen, weil es nach Tallinn ging. Meine Gasteltern waren beide auf dem Sportgymnasium in Tallinn, so dass sie mir viel zeigen sowie erzählen konnten. Außerdem auch viele Orte, die man nicht unbedingt als Tourist sieht. Sie haben mir die ganze Altstadt gezeigt, das Presidentenhaus und die Bühne, auf derdas große Chorfestival alle vier oder fünf Jahre statt findet. Nachmittags ging es noch ins Meer- und Schifffahrtsmuseum und abends sind wir noch mit einem meiner Gastbrüder, der in Tallinn wohnt, essen gegangen. Dann sind wir schon wieder in die Hauptstadt der Bildung, Tartu, gefahren. Ich kann nur empfehlen einmal nach Tallinn zu fahren. Ich möchte die Stadt auch nochmal im Sommer sehen, da mir alle sagen sie sei immer Sommer sehr viel schöner als im Winter.

Silvester habe ich mit meiner Gastfamilie und Freunden gefeiert. Um Mitternacht sind wir in das Stadtzentrum an den Fluss gefahren, um das Feuerwerk zu gucken.  Nach Mitternacht isst man in Estland Fisch und tut sich eine der Schuppen des Fischs ins Portmonee. Laut diesem Brauch soll einem im nächsten Jahr dann das Geld nie ausgehen. Was wir auch gemacht habe war Bleigießen, aber ich muss gestehen ich konnte nie was aus den Formen erkennen und mir auch keine Bedeutung erschließen. Für mich war es wichtigl, dass ich die Traditionen mit erleben konnte.

 

Seit dem dritten Januar tanze ich nun auch wieder Ballett. Meine Gastmama ist einfach mal auf die Idee gekommen zu versuchen mich an einer bekannten Ballettschule anzumelden, diese  Schule gehört zum örtlichen Theater und hat eine eigene Ballettkompanie. Auch wenn es schwer ist, macht es Spaß und entgegen der estnischen Angewohnheit recht zurückhaltend zu sein ,habe ich dort schnell Anschluss gefunden.

 

Am ersten Wochenende nach den Weihnachtsferien bin ich von Rotary auf ein Ski-Wochenende nahe Viljandi eingeladen worden. Von den anderen Austauschschülern konnte leider nur der Amerikaner. Ich muss gestehen ich kann keine Langlauf, ABER spazieren gehen mit Skiern an den Füßen. Dies hat mir aber großen Spaß gemacht, da wir gutes Wetter hatten ( ich sollte vielleicht hinzufügen das es unter -10° Celsius waren) und die Sonne schien, sodass der Wald wunderschön geglitzert hat. Als wir am Sonntagmorgen nach Tartu zurückfahren wollten, war die Batterie eingefroren, bei -25° kann das schonmal passieren. Dann schließt man einfach Strom an und kurze Zeit später ist das Problem vergessen.

 

Im Januar war ich auch noch mit meiner Gastmutter typisch estnische Volkstänze tanzen. Als ich von einem Esten zum Tanzen aufgefordert wurde fragte er mich ob ich eine deutsche Tracht trage. Ich hatte die estnischen Nationalkleidung mit dem Muster aus Pärnu an und somit kein bisschen deutsch :).

 

Ein besonderer Tag in Estland ist der Vastlapäev. Dieser Tag ist der Dienstag vor Aschermittwoch. An diesem Tag werden Vastlakukeln, Weißbrotkugeln ,die mit Marmelade und Sahne gefüllt sind, gegessen und alle Kinder rodeln mit einem Schlitten einen Berg runter. Hier bei ist das Ziel, so weit wie möglich zu kommen, denn je weiter man kommt umso mehr Glück hat man. Am Vastlapäev war ich mit der Universität von Tartu Langlaufen, da meine Gastmutter dort arbeitet und die Uni jedes Jahr an diesem Tag Ski fahren geht.

 

Am 24. Februar ist der Unabhänigkeitstag Estlands, da dieser Tag aber ein Sonntag war wird in den Schulen Freitags gefeiert. Es gibt einen Zeremonie, während der verschiedene Personen eine Rede halten und es verschiedene Darbiezungen gibt. Ich habe mit dem Mädchenchor gesungen, was mir aber keiner vorher gesagt hatte, war, dass wir auch die Nationalhymne singen. Also stand ich in der ersten Reihe, in der Mitte und habe versucht so gut es ging die estnische Nationalhymne zu singen. Die Esten feiern den Unabhängigkeitstag mit ihren Familien, dass heißt man besucht die Großeltern und isst.

 

So das waren meine letzen vier Monate und ich muss sagen ich möchte momentan einfach nur die Zeit anhalten oder langsamer vergehen lassen, weil ich mich hier so wohlfühle. Glücklicher Weise ist Estland nicht sooooooo weit weg, so dass es relativ einfach sein wird wieder hierher zukommen.

 

So ich hoffe, ich konnte euch auf ein etwas anderes Land neugierig machen, ich kann nur empfehlen ein Auslandsjahr hier zu erleben.

 

Head aega, Nägemist, Tšau

 

Lara in Estland

Lapimaa

Lapimaa

Hey,

ich habe 5 super geile Tage in Lappland mit ca 160 Austauschschülern verbracht.

Die ersten zwei Tage bin ich auf der Piste Ski fahren gewesen, was super viel Spaß gemacht hat.  Ich bin mit einem Huskieschlitten sowie einem Rentierschlitten gefahren. Außerdem dürfte ich auch Rentiere füttern. Zu guter letzt war ich dann noch im Weihnachtsmanndorf.

Packen für Lappland und den Familienwechsel

Packen für Lappland und den Familienwechsel

Hallo,

ich habe gerade angefangen meine Sachen zusammenzupacken und somit mein Zimmer auszuräumen. Nachdem ich Zeit gebraucht habe dieses Zimmer in mein Zimmer zu verwandeln ist es nun merkwürdig alles zu packen es wieder in einen leblosen Raum zurückzulassen. Hier liegen auch viele Erinnerungen und Moment. Aus der Fremde und zwischen durch Heimweh wurde dieser Raum und das Haus für mich ein Zuhause.

Ich will nicht wissen wie ich in einem halben Jahr es hinkriegen soll zu packen wenn ich nach 3 1/2 Monaten schon so traurig bin.

Auf zu einem neuen Start, wo ich hoffentlich auch mit einem lachenden Auge und einem weinenden gehen werde.

Tšau

Lara

LEEDU(Litauen auf Estnisch)

LEEDU(Litauen auf Estnisch)

So hier kommt noch mal was von mir 😀

Letzte Woche, 11-17.11.12, war ich in Litauen.  Die IB-Schüler meiner Schule haben dort einen anderen IB-Jahrgang besucht.

Die litauische Schule liegt in Šiauliai ( Schaulei ausgesprochen)und dort haben ich in einer Gastfamilie gewohnt.

Sonntags sind wir 6 1/2 Stunden mit dem Bus nach Šiauliai gefahren. Als wir angekommen war sind sind wir als erstes zu unseren Gastfamilien nach Hause gefahren. Nachdem ich gegessen hatte bin ich mit meiner Gastschwester Lina in die Innenstadt gefahren und haben uns dort mit ihren Freundinnen und deren Esten getroffen. Nach einer kleinen Sight-Seeing-Tour sind wir nach Hause.

Montag ging es dann in die Schule, wo zu erst Präsentationen über die Schule, IB und CAS gehalten wurde. Nach Kennlernspielen haben wir uns in vier Untergruppen eingeteilt. Ich war in der Fotogruppe.   Abends war ich mit Lina, Martina( Litauen), Krista(Estland) in Skyfall. Wir wollten eigentlich nur einen Actionfilm gucken und nicht noch Extraaction im Kinosaal.  20 Minuten vor Schluss kam eine Durchsage auf Litauisch “ Es gibt vielleicht ein Feuer bleiben sie erstmal ruhig sitzen wenn der Alarm kommt!“ Dann kam der Alarm und danach die Durchsage wir sollten das Kino doch besser verlassen.  Es war nur kleines Feuer, weil irgendwas gebrannt hat, aber nichts schlimmes. Wir sind zurück in den Film und haben ihn zu ende geguckt. Mein Vorteil war ich hatte den Film schon mit meiner estnischen Gastfamilie gesehen und wusste somit was passiert war.

Der Dienstag war ereignislos. Wir haben eine Präsentation über IB, CAS, Wasser, was das Thema der Woche war, und ehrenamtliches Arbeiten gehalten. Nachmittags sind wir in ein Lebensmittelinstitut gegangen, wo uns Verfahren zur Wasseruntersuchnung gezeigt wurden.

Mittwoch wurde die Präsentation für Freitag vorbereitet und wir sind in einen Wasserturm gegangen, wo wir was über Wasserrohre und Wasserreinigung erfahren haben.

Am Donnerstag haben wir den ganzen Tag in Vilnius verbracht. Nach einer etwas anderen Stadtführung sind wir am Nachmittag alleine durch Vilnius. Ich bin mit einer Estin eine 3/4 Stunde vor der vereinbarten Zeit zum Treffen für die Rückfahrt am Treffpunkt gewesen. Das wäre keine Problem gewesen wenn es nicht so kalt gewesen wäre. Von daher sind wir dann in die Basilica gegangen, da es dort deutlich wärmer war als Draußen. Nach einer halben Stunde haben wir die Kirche wieder verlassen, da die Messe angefangen hat.

Freitags haben alle Gruppen ihre Ergebnisse der Woche präsentiert. Abends haben wir dann noch litauische Volkstänze, Lillihop( eine Mischung aus Jive und Discofox) und Salsa gelernt.

Samstag morgen ging es dann 5 1/2 Stunden zurück nach Tartu.

P.S. Fotos folgen die Tage 😀

Es schneit

Es schneit

Hey,

gestern, zwei Monate vor Weihnachten, hat es angefangen zu schneien. Ja ich habe Schnee im Oktober. Ich bin voll in Weihnachtsstimmung, weil ich Ferien habe und alles weiß ist. Außerdem habe ich das Gefühl im Skiurlaub zu sein, da alle Bäume von Schneemassen bedeckt sind und ich nicht zu Hause bin.

 

Meine Zeit in der Schule…

Meine Zeit in der Schule…

ist oft sehr langweilig, da ich nur in drei stunden wirklich was machen kann. Aber ich habe eine super liebe Klasse und auch schon „Freunde“ gefunden, was in Estland schon etwas schwerer ist, es wird aber mit der Zeit.

Gestern durfte ich erfahren, dass ich in allen Fächern an denen ich Teilnehme die Zwischenprüfungen schreiben muss. HAHAHA Ich habe dann gesagt, dass ich den normalen Stundenplan habe, wobei rauskam ich muss nur zu den Stunden wo ich was verstehe. Das heißt für mich ab jetzt nur noch 3-4 Fächer, Saksa keel ( Deutsch), inglise keel ( Englisch), eesti keel ( Estnisch für Austauschschüler) und Sport. Die Fächer ändern sich nächste Woche, weil die erste Periode vorbei ist.

Das beste ist immer noch meine Kustgeschichtslehrerin, ich habe ihr schon öfters gesagt, dass ich Austauschschülerin bin und nichts verstehe. Nun hat sie mir im Internetverzeichnis eKool eingetragen, dass ich den Test nicht geschrieben hab. Ich werde in der nächsten Stunde mit jemandem aus meiner Klasse zu ihr gehen und erklären, dass ich kein Estnisch verstehe und nicht an der Stunde teilnehme und nur in der Klasse sitze um nicht noch mehr Stunden allein in der Bibliothek zu sitzen und um die Sprache zu hören um mein Sprachgefühl zu verbessern ich hoffe sie merk es sich dann endlich 😀

eKOOL ist eine eigene Seite der Schule wo jeder Schüler Zugang zu hat und dort seine Noten sehen kann. Dort werden auch verpasste Stunden und Nachrichten von Lehren an Schüler geschickt und auch die Hausaufgaben, Test und Klausuren eingetragen, also gibts kein ich wusste nicht, das wir das auf hatten 🙁

nägemist

Lara

Was so alles passiert ist…

Was so alles passiert ist…

Hey,

ich durfte von meiner Gastmama erfahren, dass ich Elch gegessen habe. Zu erst dachte ich sie redet von einem Hirsch, aber als sie meinte es ist das größte Tier im estnischem Wald war ich dann doch verunsichert. Dank google lies sich das Problem schnell mit Hilfe von Bildern lösen. Übrigens Elch schmeckt garnicht mal schlecht. Also eine neue Idee für s Weihnachtsessen: ELCH 😀

ich war nicht mit meinem Gastvater auf der Jagt, dass Bild ist aus dem Internet ich durfte noch keinen sehen :(

ich war nicht mit meinem Gastvater auf der Jagt, dass Bild ist aus dem Internet ich durfte noch keinen sehen :(

Beim Rezepte übersetzen in meiner Estnischstunde durfte ich auch feststellen, dass Esten Feuchtigkeitscreme in ihre Torten tun ( vertraue niemals Google Übersetzter!!!)

UND am Montag erfülle ich mir einen Kindheitstraum …..

….. ich gehe zum Eiskunstlaufen.

Während ich einen Traum lebe werden noch mehr Wirklichkeit           kaum zu glauben :O

bis bald

Lara