Karibik!

Hallo ihr Lieben,

Vom 24. bis 26. März ging es für mich das erste Mal an die Karibikküste in Costa Rica, woher ging es schon einmal nach Panama auf die Karibikseite. Wie sonst auch, haben wir uns alle vor dem CAS Büro getroffen und sind dann mit dem privaten Bus nach Puerto Viejo, in der Provinz Limon gefahren. 4 Leute, darunter auch ich, durften im Auto mitfahren, weil der Bus schon überfüllt war. Ich hab´s euch glaube nicht erzählt, aber seit Januar haben wir 14 neue Austauchschüler, wir sind jetzt also insgesamt 32 Schüler. Von der Fahrt gibt es jetzt nicht viel zu berichten, wir haben auf der Fahrt viel geredet, erzählt bekommen und geteilt. Am Nachmittag sind wir dann an unserem Hotel in Puerto Viejo angekommen. Dort wurden noch schnell die Zimmer verteilt und dann musste einer der Jungs feststellen, dass eine Tasche ausversehen in San Jose geblieben ist, aber das war nicht weiter schlimm. Er ist dann halt kurz mir einer kleinen Gruppe shoppen gegangen. Danach sind wir direkt zum Strand gelaufen. Wir hätten zwar nur die Straße überqueren müssen um an einen Strand zu kommen, aber der war nicht sonderlich schön und deshalb sind wir direkt zu einem anderen Strand gelaufen. Eine knappe halbe Stunde später waren wir dann am Strand angekommen, haben unsere Plätze ausgesucht und sind ins Wasser gesprungen. Was wir alle erst etwas spät gemerkt haben, war dass wir etwas von der Strömung abgetrieben wurden. Wir wurden ca.20 Meter abgetrieben, wir sind dann wieder an den Strand geschwommen, um wieder zurück zu laufen. Was mich etwas erschreckt hat war, dass genau dort ein großes Loch gewesen ist und man bis knapp 2 Meter vor dem Strand nicht stehen konnte. Ist aber nichts passiert. Es waren  mal wieder richtig gute Surfwellen, hoch, schnell, wild. Aber für uns alle war das etwas gefährlich, also haben mit 20 Leuten erst im Kreis Volleyball gespielt und danach Völkerball. Nach, vielleicht 3 Stunden, sind wir zum Hotel zurück gelaufen, denn dort gab es dann unser Abendessen: Nudeln mit Bolognese Sauce. Die Portionen waren, wie beim letzten Ausflug auch recht klein. Nach dem Abendessen haben wir noch ein paar Spiele gespielt. Einige sind danach auch noch Billard spielen gegangen. Am nächsten Tag haben wir uns Fahrräder geliehen und sind nach Manzanillo gefahren, was rund 14 Kilometer entfernt war. nach knapp 2 Stunden sind wir dort angekommen und ich muss sagen, genauso habe ich mir die Karibik auch vorgestellt: Eine geschwungene Bucht mit weißem Sand, Kokusnusspalmen, leichte Wellen. Dort haben wir dann 2 Stunden verbracht, danach sind wir zu einem Aussichtspunkt gelaufen, wir haben so 10 Minuten dahin gebraucht. Danach kamen wir zurück und haben dann so allmählich unsere Sachen zusammen gesucht und sind mit den Fahrrädern etwas zurück zu einem anderen Strand gefahren. Dort waren einige dann Kajakfahren oder schwimmen. Mehr haben wir dort auch nicht gemacht. Am Ende sind einige dann im Bus zurück, mit den Fahrrädern auf dem Dach, oder normal mit dem Fahrrad zurück gefahren. Nach dem Essen gab es dann einen Karaokeabend, ich habe nicht gesungen, aber dafür die  Organisierung des Abends geleitet. Am nächsten Tag ging es, mit dem voll bepackten Bus dann in den Nationalpark von Cahuita, wo wir knapp 12 Kilometer am Strand gelaufen sind. Zur Begrüßung gab es gleich viele faul rumliegende Affen. Die Strände im Nationalpark sind echt total schön. Im Nationalpark haben wir viele Tiere gesehen:  Viele Affen, Ameisen, Chamäleons, eine Schlange, Termiten, Waschbären. Eine kleine Geschichte mochte ich von einem Affen erzählen, den ich liebevoll Dexter genannt habe: Ich bin, etwas abseits von den ersten gelaufen und dann habe ich eine süßen, kleinen Affen auf dem Boden gesehen. Ich habe also meinen Rucksack abgestellt und aufgemacht, um meine Kamera rauszuholen. Während ich die Kamera rausgeholt habe, hat dieser Affe sich an meinen Rucksack rangemacht, erst die leere Sandwichtüte rausgeholt, sie dann aber wieder zurückgelegt, danach hat er meine Uhr rausgeholt und ein wenig daran rumgeknabbert, ich habe ihm die Uhr dann aus der Hand gerissen, danach hat er sich wieder an meine Tasche gemacht und mir einen meiner 2 Äpfel gestohlen und hat sich dann auf einem Baum verkrochen. Ich muss dazu sagen, dass alles geschah in weniger als 25 Sekunden. Die Affen hier sind voll hinterlistig und frech. Später sind wir dann noch im Türkisblauem Wasser geschwommen, haben uns Kokosnüsse gesucht und gegessen und sind danach zum Bus gelaufen und nach Hause gefahren. Der geilste Strandausflug bis jetzt ist vorbei. Schade!

So, das war der Bericht des Ausfluges.

Wir sehen uns!

Ciao!

Euer Lars

 

San Juan del Sur, Reise mit Hindernissen, Weihnachten, Silvester, 18. Geburtstag meines Gastbruders ,Schulanfang, Rincon de la vieja

Ich wette ihr habt sehr lange auf diesen Artikel gewartet. Ich habe mehrmals Aufforderungen bekommen diesen Artikel endlich zu schreiben, wörtlich und schriftlich. Dann wollen wir einfach aml anfangen:

Am 8.01.12 ging es um 6 Uhr an der Haltestelle Ticabus Richtung Nicaragua los. Wir mussten schon 45 min. vor der Abfahrt  da sein, weil das Einchecken wie am Flughafen funktioniert hat. Um 5.45 Uhr kam dann erst unsere Betreuerin an. Um 6.15 Uhr ging es dann ab zur Grenze: Fahrzeit gut 7.30h. Wir haben Mehrere Filme gesehen, geschlafen, Musik gehört und geredet. An der Grenze mussten wir uns dann an der langen Schlange anstellen, es kamen mit uns 3 Busse an der grenze an. Aber wir waren schon nach guten 20 min. fertig und konnten in den Bus einsteigen. Mein Reisepass wir immer wertvoller. Dann hieß es 10 min. später anhalten. Alles mit Rausnehmen und Gepäck kontrollieren lassen. Uns hat man nur gefragt wo wir herkommen und dann waren wir fertig. Taschen wieder in den Bus und warten bis auch die anderen Fahrgäste  fertig sind. Nach 2 Stunden hat unsere Betreuerin dann nachgefragt wann es wieder weitergeht und dann hat sie festgestellt dass ihr Pass nur 5 Monate gültig ist, aber um weiter zu reisen muss der Pass eine Gültigkeit von mindestens 6 Monaten haben. Also musste sie zur Grenze zurück laufen und ihren Pass verlängern lassen. Inzwischen haben wir unser Gepäck wieder aus dem Bus geholt und mussten auf Cristina, unsere Betreuerin warten. Nach 2 Stunden kam sie dann wieder und wir sind zu einem anderen Bus etwas außerhalb des Geländes gelaufen. Nach 10 min. wollte der Busfahrer den Motor starten, aber es hat auch nach 10 Versuchen nicht geklappt. wir sind dann alle ausgetiegen, ich weiter vorne, Cristina irgendwo in der Mitte und als Cristina gerade ausgestiegen ist, sprang der Motor an. Wir sind dann alle sofort wieder eingestiegen und der Bus ist losgefahren. Die ersten 10 Meter hat keiner gemerkt, dass Cristina und noch ein anderes Mädchen aus unserer Gruppe noch nicht richtig eingestiegen sind und draußen hinter dem Bus an der Leiter hangen. Darauf sind wir dann auch direkt angehalten und haben sie einsteigen lassen, wobei wir alle gesagt haben, dass Cristina draußen bleiben sollte, damit nicht noch etwas anderes passieren sollte. 40 min. später sind wir dann endlich in San Juan del Sur angekommen, haben schnell die Zimmer verteilt, 1 Jungszimmer und 1 Mädchenzimmer. Wir haben uns umgezogen und sind direkt zum Strand gelaufen. Ich weiß, die Temperatur Unterschiede zwischen Costa Rica und Deutschland schwanken jetzt zwischen 35- 45 Grad, aber das Wasser war wirklich eiskalt: 14 Grad? Ich weiß nicht ob es noch mehr von dem Ausflug zu erzählen gibt, wir waren noch an 2 anderen Stränden: Playa Maderas und Playa Hermosa. Dort waren wir surfen, richtig surfen, schwimmen, faulenzen, spazieren ect. An den Abenden haben wir immer bis spät in die Nacht spiele gespielt, das hat meistens zwischen 1 und 2.20 Uhr erst aufgehört. Ja und dann ging es nach vielen Surfstunden, paradisischen Sonnenuntergängen und viel Entspannung auch schon wieder nach San jose, diesesmal ohne Hindernisse, außer das wir dieses mal fast 4 Stunden an der Grenze gewartet haben.

Weihnachten:

An Weihnachten haben wir gewichtelt, die ganze Familie, knapp 50 Leute. Tagsüber war ich allein zu Hause, am Nachmittag bin ich dann zur Oma von meinen Gastbrüdern gegangen, wo sich so um die 8 Leute aufgehalten haben. Da habe ich dann meinen ersten Tamal gegessen, Tamales das ist das Weihnachtsgericht der Ticos, ohne Tamales ist es nicht Weihnachten. Tamales ist Reis mit Hühnchen und Gemüse, dass in einem Palmenblatt gekocht wird. Schmeckt ähnlich wie Mautaschen, aber mein Darm hat es nicht so vertragen. Am Abend sind wir dann zur Familienfeier gegangen. Wir haben geredet, gespielt, gegessen und gelacht. Um Mitternacht bekam dann das Wichteln. Ich habe mein Geschenk so um 1.30 Uhr bekommen: Ein schwarzes T-shirt und 2 Paar weiße Socken. Am nächsten tag haben wir dann ersteinmal ausgeschlafen. Am nachmittag haben wir uns dann zusammen hingesetzt und die Geschenke ausgepackt. Es waren alle glücklich über ihre Geschenke.

Silvester:

Tagsüber haben wir alles schön dekoriert mit Luftballons, Luftschlangen, Verzierungen und allem möglichen. Ab 21.00 uhr gab es dann Musik, Tanz, Essen, Trinken. Um kurz vor Mitternacht haben wir uns in einem Kreis aufgestellt, uns an den Händen genommen und runtergezählt. Unter der laufenden Nationalhymne haben wir dann einmal die Runde gemacht und uns gegenseitig ein frohes neues Jahr gewünscht.

18. Geburtstag meines Gastbruders:

Tagsüber wieder alles schön dekoriert. Am Abend kamen dann viele Freunde von meinem Gastbruder und haben Bier getrunken, geredet und gelacht. Später haben sie mich dann in ihre Runde aufgenommen und Witze gerissen. Um Mitternacht gab es dann auch noch 2 Piniatas, ich habe keine Ahnung ob man das so schreibt.

Rincon de la vieja:

Am 24.02.12 bis 26.01.12 kommt der nächste Ausflug: Rincon de la vieja. Ein Vulkan mit 8 Kratern in Guanacaste. Der erste Ausflug mit der Neuen Gruppe. 13 Neue Leute. 11 Mädchen und nur 2 Jungs.Rincon de la vieja heißt wörtlich übersetzt: Die Hecke der alten Frau. 🙂

Schulanfang:

Ja, ich hätte nie geglaubt, dass ich das mal sage, aber ich freue mich richtig wieder in die Schule zu gehen. Endlich wieder meine lasse zu sehen. Und endlich meine Examen wieder zu bekommen. Und da ich jetzt hier in die Elfte Klasse gehen werde musste ich mir eine besondere Uniform kaufen. Die schwarzen Schuhe mit der dunkelblaunen Hose bleibt bestehen, aber jetzt gibt es türlisblaue Schult-schirt, auf dem linken Oberarm Steht Seniors 12, wobei die 1 und 2 edas R vonb Seniors bildet. Das Sportt-shirt ist ein weißes T-shirt mit einem blauem und grünem Streifen. Vorne auf dem Tshirt steht eine 1 unten links und hinten eine 2 an der selben Stelle. Ich freue mich wenn es endlich wieder losgeht.

Gut. Das war es dann erst einmal wieder. Ich melde mich dann wieder wenn es wieder etwas zu erzählen gibt. Bis dann euer Lars

 

 

 

2 Wochen Arbeit mit Schildkröten

Hi Leute, sorry das dieser Artikel so spät kommt, aber ich hatte irgendwie nie richtig Lust dazu etwas zu schreiben, aber jetzt habe ich einiges euch zu berichten:

Am 5. Dezember ging es für mich auf nach Matapalo um dort 2 Wochen lang mit Schildkröten arbeiten zu dürfen. Auf dem Hinweg mussten wir ersteinmal das Terminal wo der Bus abfährt suchen, weil wir alle nicht genau wussten wo das ist. Um 6 Uhr morgens sollte mein Bus fahren und um 6.20 Uhr ist er abgefahren und dann hat es auch nichts ausgemacht das wir um 5.58 Uhr am Terminal angekommen sind. Dann hieß es für mich 6 Stunden lang im Bus sitzen. Bei der ersten Pause hat mir ein Mann, es war derselbe der mein Gepäck eingeladen hat zu mir gesagt ich solle meinen Rucksack hochstellen, habe ich auch gemacht, aber vorher habe ich meinen Ipod rausgenommen um damit den Rest der Fahrt Musik hören zu können. Das war so um 8.45 Uhr. Danach habe ich geschlafen, ist ja klar wenn man um 5.00 Uhr aufgestanden ist, ist man doch noh sehr müde. Um 11.05 Uhr als wir unsere letzte Pause bei dem Bus Terminal in Quepos gemacht haben wollte ich meinen Rucksack runternehmen um etwas zu trinken, aber er war nicht da. Also habe ich im ganzen Bus gesucht, aber leider vergeblich, er war weg. Ich muss dazu sagen, dass ich meine Passkopie, mein Geld und mein Visum in der Hosentasche hatte, also ich hatte das wichtigste .Ich habe es dann dem Busfahrer gesagt und eine nette junge Fau hat mir ihr Handy geliehen um CAS, mein Institut anzurufen und zu fragen was ich jetzt machen solle. Ich bekam nur die Informaion, dass ich zur örtlichen Polizei gehen sollte. Ich kam dann erstmal um 12.00 Uhr in Matapalo an und wurde auch gleich abgeholt und zum Projekt gebracht. Das Projekt war ein recht großes Haus mit einem großen Grundstück von viel Grü umgeben und etwa 200 Meter vom Strand entfernt. Um 2 Uhr sind 2 Mädchen mit mir nach Quepos gefahren um dort zur Polizei zu gehen. Ich sollte dann aufzählen was im Rucksack drin gewesen ist, ich konnte natürlich nicht alles aufzählen, aber was habe ich aufgezählt:
– Den Rucksack
– Mein inzwischen 4. Handy
– Meine Kamera
– Ein paar Kleindungsstücke
– Meine Zahnspange
– Mein Wecker
– Essen und Trinken
– Alle meine Adapter
– Alle meine Ladegeräte ( Kamera, Handy und Ipod)
– ein paar Medikamente ( Perenterol und Ibuprofen)

Das ist jetzt so dass was mir jetzt noch gerade so eingefallen ist.
Dann hieß es für mich dann erst einmal anderthalb Tage ausruhen und dann begann die Arbeit: Die erste Patrol in der Nacht am Strand. Um 6 Uhr p.m. ging es los, am Strand gibt es marker von 1-54. Und wir müssen alles ablaufen. Das Projekt befindet sich am Marker 10. Zwischen den Markern befinden sich 100 Meter. Also einmal von Marker 10 zu 1 und zurück, macht schonn einmal 2 Kilometer und dann noh mal 4,4km hin und zurück macht also 2+4,4+4,4= 10,8 Kilometer und das in nur 3 Stunden. Gegen 22.20 Uhr haben wir unsere erste und einzige Schildkröte angetroffen: Lora Schildkröte 67.2 cm lang und 63.2 cm Breit, am Panzer gemessen. Und um 23.35 Uhr hatten wir dann die Eier, ja, sie war sehr wählerisch, hat 3 Löcher gebuddelt bevor sie das richtige gebuddelt hat. Resultat: 88 Eier. Das war bei Marker 35. Bei Marker 22 musste ich alleine weiterlaufen, weil meine 2 Begleiter Spuren einer anderen Schildkröte gefunden haben. Also bin ich knapp 2 Kilometer allein, in der Nacht mit den immer schwerer werdenden Eieren fast ohne eine Orientierung wo ich gerade sein könnte zum Hatchery gelaufen um dort dann die Eier abzugeben. Um 1.15 Uhr kam ich dann wieder am Projekt an völlig verschwitzt und ging ersteinmal duschen und danach schlafen. Am nächsten morgen hatte ich dann meine erste Hatcheryschicht ( to hatch ist englisch und heißt schlüpfen man kann hatchery als Schlüpfstation übersetzten, aber ich nehme lieber dasWort Hatchery hört sich professioneller an 🙂 ) Von 15.00 Uhr bis 18.00 Uhr. Wir hatten immer 3 oder 4 Stundenschichten, kam immer auf die Anzahl der Freiwilligen an. In meiner Schicht hatte ich aber dann keine Schildkröten. Im Hatchery hat man sehr wenige Aufgaben und sehr viel Zeit. Man soll alle 30 Minuten in alles Nester gucken und schauen ob etwas geschlüpft ist. Wenn nichts schlüpft legst du dich wieder in die örtliche Hängematte und wartest wieder 30 Minuten. Wenn aber was schlüpft liegt ganz schön arbeit vor dir:
1: Handschuhe anziehen
2: Einen der 2 großen Botiche mit nassem Sand füllen
3: Zum Nest gehen und öffnen, die Neter sind mit einem Korb bedeckt und sind mit einem Nest zubebunden, das Netz umfasst den ganzen Korb.
4: Die Schildkröten rausnehmen und zählen
5: Die ersten 10 Schildkröten wiegen und messen ( Lora Schildkröten, 95% der dortigen Schildkröten wiegen zwischen 18 und 23 g und haben eine Länge von 4- 4.9 cm.)
6: Die Schildkröten 10-15 Meter vor dem Wasser aussetzten und warten bis alle im Wasser verschwunden sind.
7: Bottich zurückbringen
8: Handschuhe ausziehen und aufbewahren
9: gebrauchtes Werkzeug verstauen
10: Daten in ein Buch eintragen: Name, Datum, Zahl der geschlüpften Schildkröten, Koordinaten des Nestes (Bsp. O6…..)
11.: 30 Minuten bis zur nächsten Kontrolle warten.

Und alles hatte bestimmte Regeln die eingehalten werden mussten. Im Hatchery waren 5 Blätter mit Regeln die alles beachtet werden mussten. Abends gab es immer um 18.00 Uhr Essen und danach hat mansich in Hängematten gelegt, miteinander geredet oder Karten gespielt ect.. An einem Abend hatte ich Schicht von 18.00 Uhr bis 22.00 Uhr und nach 10 min. hatte ich schon 74 Schildkröten. Der Hatchery ist rund um die Uhr besetzt. Einmal hat es mich ganz hart getroffen: Ich hatte Hatchery von 3.00mUhr bis 6.00 Uhr a.m. und danach von 9.00- 12.00 Uhr a.m. und um 1.00 Uhr p.m. hatte ich Surfstunden und um 3.00 Uhr hieß es für alle Freiwilligen die benutzten und geschlüpften Nester ausheben und den Sand weg tragen, super: 5 Meter x 10 Meter x 1,5 Meter Sand ausheben und weg tragen. Ich war so fertig nach dem Tag, das könnt ihr euch gar nicht vorstellen. Wir hatten öfters mal die Küstenwache bei uns um zu reden und einmal haben sie uns einen Vortrag über ihre Aufgaben und Schildkröten gehalten. Wusstet ihr das der Wasserteil Costa Ricas fast 6 Mal größer ist als der Landteil? Am ersten Samstag gab es bei uns auf dem Grundstück des Projektes Kastrationen von Hunden und Katzen. In Costa Rica kastriert man ein bisschen anders: Die Tiere bekommen eine Sprtize damit schön schlafen können und wenn sie dann schlafen werden sie auf einen Tisch auf den Rücken gelegt und mit Seilen an allen 4 Pfoten richtig festgebunden damit sie sich auch ja nicht bewegen können. Es sah etwas komisch aus wenn das schlafende haustier dann mit allen 4 Pfoten von sich gestreckt auf diesem Tisch lag. Zur Information ich habe dabei nicht zu gesehen, dort wurde ein Zelt aufbebaut und bevor der Vorhang zugezogen wurde konnte man das Haustier dann halt sich auf dem Tisch liegen sehen. Am vorletzten tag habe ich dann meine letzte Schildkröte ins Wasser gebracht. Sie hat einen neuen Rekord aufgestellt, sie hat 45 Minuten gebraucht um rauszuschwimmen. Grund dafür war das gerade die Flut kam und wenn sie halt immer schon fast drin war kam eine große Welle und hat sie wieder an den Anfang getragen. Es waren viele Freiwillige da die gut surfen konnten und sie haben uns dann so erzählt was sie so alles gesehen haben:
1: Man sieht sehr viele Delfine
2: Thunfische sind auch keine Seltenheit
3: Haie kann man auch sehen
4: Und sehr viele Mantarochen
5: Stachelrochen gibt es auch viele.
6: Man sieht viele in Formation fliegende Pelikane die an der brechenden Welle entlang fliegen und wenn die Welle ihnen zu Nahe kommt fliegen sie eine Schraubenförmige Kurve ( Wie heißt dieses Wort wenn etwas steil nach oben geht, nach rechts dreht und steil abfällt, keine Ahnung aber jedenfalls haben die Pelikane so was gemacht. Kommen wir zum Thema Rückfahrt, sagen wir mal so, sie at etwas länger gedauert als ich es mir vorgestellt habe:

Um 5 Uhr morgens bin ich aufgestanden und um 5.30 Uhr kam das Taxi das mich zur Haltestelle gebracht hat. Um 5.45 Uhr kam ich dann an der Haltestelle in Matapalo an. Um 6.30 Uhr sollte ein Bus nach San Jose kommen, aber er kam auch bis 8.30 Uhr nicht, heißt, ich habe bis 8.30 Uhr an dieser verdammten Haltestelle auf den Bus gewartet und dr kam net. Um 8.45 Uhr bin ich dann, auf den Rat von 3 Leuten zu einer Haltestelle außerhalb von Matapalo gegangen und habe dort wieder eine Stunde gewartet und es kam immer noch kein Bus. Nun bin ich zum gegenüberliegenden Restaurant gegangen um dort nach einem Telefon zu fragen um CAS zu kontaktieren um nachzufragen was ich jetzt machen sollte. Ein Mann hat dann angeboten er würde mich nach Quepos mitnehmen, denn von dort aus fahren öfters Busse nach San Jose, also bin ich dann im privat Pkw nach Quepos gefahren worden, er hat mich dann am Krankenhaus abgesetzt, weil direkt hinter uns ein Bus in Zentrum von Quepos war, also bin ich dann in den Bus gestiegen und bis zum Busterminal in Quepos gefahren. In Quepos ist dann folgendes passiert: Ich wollte mir ein Ticket nach San Jose kaufen und dann hat sich herausgestellt, dass ich zu wenig Geld bei mir hatte. Also habe ich mir wieder ein Handy von einer fremden Person geliehen und Cas angerufen. Cas hat dann 2 weiteren Männern meine Situation erklärt und dann hat einer der beiden mir 500 Colones ( 1$) und der andere 1000 Colones (2$) geschenkt. Nun konnte ich mir endlich das Ticket nach San Jose kaufen. Es war mittlerweile 9.55 Uhr. Es ist noch nicht vorbei passt auf: Der 10.00 Uhr Bus war voll und der 12.00 Uhr Bus auch und es gab nur noch Busse um 14.00 Uhr der 6 Stunden braucht odedr um 14.30 Uhr ein Bus der 3 Stunden braucht. Ich habe mich für den Bus um 14.30 Uhr entschieden. Also habe an diesem Busterminal fast 5 Stunden gesessen, war tot müde, aber ich hatte Angst einzuschlafen damit nicht auch noch meine Tasch geklaut werden würde. Ich hatte kein Geld mehr, also ich konnte mir nichts zu essen kaufen und gar nichts. 2 Stunden hat mir der Mann der mir 500 Colones geschenkt hatte mir 2 Bananen gekauft, damit ich etwas zu essen hatte. Der Bus um 2.30 Uhr kam erst um 2.50 Uhr und kam um 6.30 Uhr in San Jose an, dort haben dann meine Gastfamilie und Cas auf mich gewartet. Als Cas mich und meine Gastfamilie gesehen hat, haben sie mir 2 Packete und mein neues inzwischen 5. Handy gegeben und ein mittel großes Weihnachtsgebäck für meine Gastfamilie. Das war die blödeste, aber lehrreichtste Reise meines bisherigen Lebens. Erleichterung als ich endlich zu Hause war, gleich mal eine der Schokoladentafeln gegessen.
Das war´s vom Schildkrötenprojekt. Ich schreibe morgen noch 1 weiteren Artikel über die Weihnahtsfeier, eine Übernachtung in Puerto Viejo und die Planung unserer Silvesterfeier. Ciao und bis morgen.

P.S.: In Facebook findet ihr meine Fotos von der Weihachtsdekoration und Matapalo.

Nos Vemos!

Manuel Antonio, Halbjahrestreffen und stolze 100 %, neues Lieblingslied, Packet

Es ist zwar jetzt schon etwas her, aber ich erzähl es euch ja immer:

Am Samsatag konnte ich bis um 6 „ausschlafen“ und bin dann um 7 Uhr, da haben noch alle geschlafen, zu Cas gefahren. Dort habe ich noch ein wenig beim Einpacken geholfen und dann haben wir noch einige Cas Teilnehmer an der Mall Cariari, in Uruca und am Flughafen abgeholt, am Flughafen gab´s dann ein paar abstimmungsprobleme, eine Teilnehmerin war nicht da, kam dann aber später, Vorteil wir haben eine 757-200 der American Airlines starten sehen, für euch vielleicht uninteressant, aber für einen Flugzeugfan wie mich toll. Ich schweife mal wieder vom Thema ab, also dann ging es so 2 Stunden mit dem Bus zum Krokodilfluß, dort haben wir dann eine 30 minütige pause eingelegt. Wir haben viele fette, faule Krokodile gesehen. Danach ging es nach Quepos auf einen Markt, dort wurden schnell noch Sachen für das morgige Lunchpacket gekauft und so einiges anderes, wir haben uns dann eine Wassermelone für 500 Colones (ca. 1$) gekauft, war auch richtig lecker. Danach ging es zum Hostel (Backpackers) und das erste was wir im ersten Baum neben dem Hostel gesehen haben war ein Faultier. Nun hieß es Zimmer aufteilen:

ich sage gleich, es ist eine etwas ungewöhnliche Zimmeraufteilung, wir hatten für alle Teilnehmer 2 Zimmer, ein 8ter und ein 18er Zimmer, in dem 8ter Zimmer waren dann irgendwie nur 4 Leute und das 18er Zimmer war voll, also Jungen und Mädchen gemischt. Was unsere Betreuer erstmal erschrocken hat war, dass wir über unserem Bett ein Fenster hatten durch das man das ganze Bad, samt Dusche sehen konnte, wir hätten also gut gucken können, hat aber keiner von uns gemacht. Danach ging es für knapp 3 Stunden an den Strand, der Strand ähnelte dem in Samara. Es waren schöne Wellen, aber ich muss sagen, dass das Wasser für Costa Rica etwas kalt war, ich weiß, ich meckere wenn das Wasser hier etwas frisch ist und in Deutschland sind Temperaturen von bis zu -4 Grad Celisius. Dann hieß es um 7 Uhr Abendessen, Hühnchenfajitas mit Reis, Bohnen und Salat. Nach dem Abendessen haben wir dann noch bis um 1.30 Uhr Werwolf am Pool gespielt. In der Nacht habe ich schlecht geschlafen, so etwa 4 Stunden. Am nächsten Tag ging es dann in den Nationalpark Manuel Antonio, das erste was wir auf dem eingangstor gesehen haben war ein Kapuzineräffchen. Wir haben auf den ersten 20 Metern im Park 20 Affen gesehen. Ein paar einzelne Worte über Manuel Antonio:

– Viel Natur, warm, geil.

Nach einer knappen Stunde Fußmarsch, in Flip Flops waren wir dann am Strand. Wir haben uns dann so abgesprochen das eine Betreurin bei den Sachen bleint um drauf aufzupassen, aber das hat nicht ganz so funktioniert:

Eine tasche eines Mädchens war hinter der Betreuerin und dann hat sich ein Waschbär angeschlichen, die Tasche wirklich aufgerissen und sich das halbe belegte baguette rausgenommen, später hat sich dann noch ein Affe an die offengelassene Tasch eines anderen Mädchen geschlichen und ihren Apfel gestohlen. Am Nachmittag sind wir dann auf einen Aussichtspunkt auf der kleinen Halbinsel gelaufen. Der Hinweg war ganz gut mit Steinen und Treppen belget, doch der Rückweg war für einige Mädchen der Horror, teilweise 30 Meter lange tiefe Schlammlöcher, bei denen man mit Flip-flops voll eingesuncken ist, eine Stelle fand ich nich so toll: Fast am Ende war eine ca. 15 Grad Gefälle mit Schlamm bedeckt und keine Bäume an der Seite um sich abzustützen, also mit 2 Füßen auf den Schlammstreifen und langsam das Gefälle runterrutschen. Dann waren wir an einem anderen Strand, haben dort schnell ein Gruppenfoto gemacht und sind weitergegangen. Nach 3 Fußminuten hatten wir 2 Möglichkeiten:

1. Wir mieten uns für 1$ ein Boot und fahren die letzte Strecke oder

2. Wir laufen die restlichen 600 Meter und müssen dafür aber hüfttief im Wasser stehen, 95% der leute haben das laufen vorgezogen, auch weil dir Badesachen vom Schlamm dreckig waren und man sie so etwas reinigen könnte. Die anderen waren einfach nur zu „glamourös“. Wir waren dann noch bis um 6 Uhr am Strand und sind dann wieder ins Hostel gefahren. Am Abend haben wir wieder bis um 2 Uhr Werwolf gespielt. A,m nächsten Tag ging es dann noch für 2 Stunden an den Strand und dann nach Hause. Das war ein schöner Ausflug, aber Samara war, bis auf den Sonnenbrand, besser.

Mein Gott die Zeit vergeht, jetzt ist schon fast ein Halbjahr rum und die ersten verlassen uns schon wieder, am 25. November ist das Halbjahrestreffen, wo wir was zusammen essen, eine Film gucken und uns unterhalten und wir brennen eine CD mit allen Fotos.

Am 03.11.2011 habe ich ein Spanisch Quiz mitgeschrieben, wir sollten einen Text schreiben, ich sollte über das Thema: Unterschiede von Deuscher Kultur zu Tico Kultur schreiben, ja, ich habe ganze 3 Seitengeschrieben.  Resultat: 100%!!!. Ich hatte nur einen Fehler, ich habe costaricense mit c statt mit s geschrieben, ich wünschte ich könnte auch so Deutscharbeiten schreiben. Ich bin stolz drauf.

Vor einiger Teit haben wir uns in Civica (Politik und Wirtschaft) einen Vortrag angehört und da haben sie dieses Lied gespielt, seitdem ist es zu einem meiner Lieblinglieder geworden:

Hört es euch doch einfach mal an.

Ja, mein Angekündigtes Packet ist da, aber leider nicht bei mir sondern beim Zoll, also muss ich erst zu CAS fahren und die dortigen papiere abholen und dann mit einem Erwachsenen zum Zollamt ins 20 Km entfernte Zapote fahren. Warum muss das alles immer so umständlich sein. Also nächstes mal statt Lebensmittel Süßigkeiten aufschreiben. Also am Wochenende habe ich das Packet in meinen Händen.

So das war´s, mal wieder ich melde mich dann wieder wenn irgendetwas besonderes ansteht und ja kurz und knapp ciao und bis zum nächsten Mal,

Euer Lars

Oma Besuch, Präsentation Conversation, Armverletzung und kaputter Helikopter

Hallo ihr Lieben,

Es ist jetzt zwar schon 11 Tage her dass meine Oma hier war, aber es schadet ja nichts jetzt noch darüber zu berichten:

Am Donnerstag den 20. Oktober bin ich um 4.50 Uhr morgens aufgestanden und duchen gegangen. Danach haben wir schnell noch ein Müsli gegessen und sind um ca. 5.42 Uhr losgefahren. Um 7.35 Uhr sind wir dann in Puntarenas angekommen, es war nicht besonders schwer das richtige Schiff zu finden, es lag nur ein einziges dort vor Anker. Auf alle Fäle könnte unser Timing nicht besser sein können, wir kamen am Dock an, krz bevor Oma den Landungssteg verlassen hat. Ich glaube wenn ich nicht gewunken hätte, wäre sie an mir vorbei gelaufen. Nun wurde ich mit folgendem Zitat begrüßt: „Sag mal, bist du noch dünner geworden?“ ja, besser kann man eine Begrüßung nicht formulieren, danach habe ich Oma der Anne Grubert vorgestellt. Nun sind wir Richtung Alajuela, zum Poas Vulkan gefahren, davor haben wir eine kurze Kaffeepause an einer Kaffeeplantage gemacht, kurz bevor wir losgefahren sind hat es dann angefangen zu regnen, aber zu erst nur ein Nieselregen ( Nieselregen heißt hier: „Pelo del gato“, auf deutsch:“Katzenhaare“), nun ging es in leichtem Regen weiter zum Poasvulkan, auf der Fahrt haben wir viel über Costa Rica erfahren. 20 Km vor dem Poasvulkan hat es dann richtig angefangen zu schütten, aber nicht Schuttregen Deutschland, sondern Schuttregen Costa Rica, es hat richtig auf´s Auto geklopft, sodass man fast schreien musste um sich zu verständigen. Wir sind dann, mit etwas weniger Regen am Poasvulkan angekommen, haben uns dort kurz eine kleine Ausstellung angesehen und sind dann zum Krater gelaufen. Es war ein reiner Reinfall, man hat für 15 Sekunden den Kraterumriss gesehen und etwas Rauch aufsteigen sehen, weil durch den Regen alles von Wolken bedeckt gewesen ist. Nach relativ kurzer Zeit ging es dann wieder zum Auto und dann sind wir typisch Costa Rica Mittagessen gegangen: Reis mit Bohnen, Platanos, Fleisch. Nach dem leckeren Mittagessen sind wir noch nach Grecia („Griechenland“) gefahren, um uns dortr eine sehr interessante Kiriche, leider nur von außen anzuschauen. Danach ging es kurz zum Flughafen, zur Erklärung wir haben es so abgemacht, dass Sarah, eine andere Cas-Angestellte meine Oma wieder nach Puntarenas gebracht und Anne Grubert ist dann wieder nach San Jose gefahren und ich konnte mich dann entscheiden, ob ich wieder nach Puntarenas fahre oder nach San Jose, ich habe mich für San Jose entschieden, weil ich einfach total müde war und keine Lust hatte nocheinmal nach Puntarenas zu fahren. Oma ist dann sicher so gegen 6 Uhr am Schiff angekommen. Anne hat mich dann bei der Deutschen Botschaft abgesetzt, weil sie noch zu einer Feier gehen wollte. Also bin ich dann mit dem Taxi bis zu der Endhaltestelle meines Buses gefahren und dann mit meinem Bus nach Hause. Ich bin dann auch so gegen 6.15 Uhr zu Hause angekommen. Es war ein schöner, anstrengender und verregneter Tag, aber er hat uns allen Spaß gemacht.

Ich habe heute in der Schule einen kleinen Vortrag über die deutsche Kultur gehalten, es ist sehr gut verlaufen, ich habe mich gut präsentiert und meine ersten 100% darauf bekommen.

Am Mittwoch habe ich in der Mittagspause Fußball mit meinen Klassenkameraden gespielt, so Ball hochhalten, dann war ein Ball etwas zu kurz für mich und ich bin ein Stück vorgelaufen, habe den Ball nicht erwischt und habe dann Gleichgewicht nach hinten verloren, dadurch das ich vorgelaufen bin, bin ich während des Fluges etwas weiter nach vorne gefallen, bin dann mit meinem Ellenbogen auf den Asphaltboden mit kleinen Steinen gefallen, dabei habe ich mir den Teil vor dem Ellenbogen aufgerissen, die Wunde war dreckig und blutig. Jemand hat mich dann ins bad begleitet um die Wunde zu säubern und danach sind wir ins Sekretariat gegangen, dort haben sie mir dann so kleine Tücher gegeben, die ich mir auf die Wunde legen sollte, nun hat das Sekretariat einen Krankenwagen gerufen, um einfach nach dem Rechten zu schauen und um die Wunden richtig zu säubern. Später haben dei Ärtze, es war übrigens der selbe wie letztesmal einen Verband umgelegt und mir eine Schmerztablette gegeben und dann konnte ich wieder in den Unterricht gehen, heute nervt es mich nur, dass die Wunde so verdammt juckt.Ich weiß einige von euch werden jetzt bestimmt denken: „O Gott, O Gott….!“ Hey, mir ist nichts Schlimmeres passiert, und so was passiert halt mal, also tranquilo.

Super, ich habe meinen Helicopter geschrottet, er war aber schon bei der Ankunft hier nicht ganz in Ordung, Vorwärts ging es, trotz Trimmung, langsamer als rückwärts, er hat sich immer um die eigene Achse gedreht und bei einem Unfall hat sich das kabel, das die Festplatte des Helikopter mit der Batterie verbindetr einen Wackelkontakt eingefangen. 2 Tage später habe ich das zu Hause das dann auch gesehen und das Kabel ein wenig zurück geschoben und dabei is aus der Festplatte ein grauer, kleiner und langer Rauchfaden aufgestiegen, die Festplatte hat eine kleine Brandstelle. Schrott. Ich habe mich schon nach einem neuen Heli umgesehen und durch Empfehlungen auch einen gefunden, Kosten so rund 200 USD, ein 3d Modell, mit dem ich auch unstflüge machen könnte. Es ist jetzt nur ärgerlich, dass meine Eltern gerade rund 100 Euro für Ersatzteile des kaputten Helikopters ausgegeben haben. Jetzt muss ich schon wieder auf einen flugfähigen Helikopter warten. Kotz!

Bien, eso es por hoy, en la 9 a 11 de Noviembre es un Paseo des CAS a Parque nacional Manuel Antonio, Playa, Naturaleza, Animales y mucho mas. Ahora yo cognozco me gustan esto Paseo. Bien, hasta la proxima vez su Lars

No es malo usted no entiende estos Palabras, pero practicar es muy bien!

Lars

Paseo a Panama und Aussichten auf eine bessere Busroute

So, ich  bin aus Panama zurück, es war ein schöner Ausflug, aber ich habe ihn mir schöner vorgestellt.

Ich fang dann einfach mal an zu erzählen:

Am 6. Oktober haben wir uns um 6.45 a.m. am CAS Büro getroffen, um dann gemeinsam um 7.oo a.m. loszufahren. Wir haben alles auf den Bus geladen und sind losgefahren. Nach vielen Pipi-pausen sind wir dann um 12.38 Uhr an der Grenze angekommen, dann hieß es Zettel ausfüllen und ab zu Fuß über die Grenze, die Grenze zwischen Costa Rica und Panama ist eine lange, alte, rostige und früher genutzte Eisenbahnbrücke, die mit Holzlatten „versärkt wurde damit man da noch rüberlaufen kann. Und manchmal ist da so 1 Meter Freiraum zwischen den Holzplatten und man sieht dadurch den braunen, schnell fließenden Fluß. Und über diese Brücke fahren noch große, lange und schwere amerikanische Trucks, wenn man nun auf der Brücke ist wenn so ein Truck darüber fährt bewegt sich die Brücke ganz schön auf und ab. Dann gab es einige Probleme an der Grenze zu Panama, ich weiß aber nicht welche, jedenfalls sind wir dann um 4.15 Uhr an der Grenze weggekommen, man berechne eine Zeitverschiebung von 1 Stunde nach vorne, und bis zu unserem 2. Ziel, dem Hafen gefahren, sind dort auf ein Speedboat gestiegen, dass uns bis nach Bastimentos gefahren hat. In Bastimentos wurden dann das ganze Gepäck aus dem Boot geladen und dann haben wir auf einem Tisch einige Getränke gefunden, dabei lag ein Zettel mit der Aufschrift „FREE!“ also haben wwir alle dann was zu trinken bekommen, einige Schüler wollten dann den Weg zum Hostel laufen und sind vorgelaufen, es war nur blöd, das alle anderen von Jeeps und Golfcarts abgeholt wurden und zum Hostel gefahren wurden, das hat sie dann schon ein wenig aufgeregt. Am Hostel angekommen haben wir dann noch schnell die Zimmer aufgeteilt: 1 Zehner Jungszimmer und 2 Zehner Mädchenzimmer, super also wieder wenig Schlaf………………………. Um 19.00Uhr gab es dann Abendessen, Hühnchen mit Reis und Bohnen. Danach haben wir noch Pool und Pingpong gespielt und sind anschließned in der Dunkelheit zum Strand gealufen und haben dort relaxt. Wir haben Sternschnuppen, den großen Wagen, eine blaue Krabbe, den Mond und viele Sterne gesehen. Am Freitag gab´s um 7.30 Uhr Frühstück und dann ging es um 8.30 Uhr auf´s Schiff zum Schnorcheln:

1. Station:

Die Delfinbucht, wir haben Delfine ganz nah gesehen, durften aber nicht mit ihnen schwimmen, sie sind auch gesprungen, aber irgendwie waren alle zu langsam um sie fotografieren zu können.

2./3./4. Station:

Schnorchelstellen, wo wir viel geshen haben:

Seegurken, Korallen, Zebrafische, Papageienfische, Flötenfische, leider haben wir auch viele Quallen gesehen, aber nur nachdem wir sie gestreift haben, das zwiebelt ganz schön, ich habe sie in den Kniekehlen, an beiden kleinen Fingern und an beiden Füßen.

5. Station:

Die Hauptinsel, wir haben uns in Gruppen aufgeteilt und hatten dann ein Stunde Zeit uns die Stadt anzusehen. Einige haben sich ein wenoig gekauft, auch wenn ein nur Eis und Cola war.

6. und letzte Station:

Bastimentos, völlig fertig sind wir aus dem Boot gestiegen und zum Hostel gelaufen.

Samstags gab´s dann noch eine zweite Schnorcheltour, ich habe sie mit gemacht und es war so das Highlight des Ausflugs:

Wir sind auf eine, im Atlantik abgelgene, unberühmte, unangerührte Insel mit vielen Riffen und türkisblauen Wasser gefahren, haben freilebende Pelikane gesehen, 4 CAS Schüler haben auch einen Hai gesehen, mich aber leider nicht, ich hätte gerne Mal einen gesehen, aber egal, die anderen wären froh gewesen ihn nicht gesehen zu haben:

Sie haben die Insel umrundet und sind auf einer Sandbank geschnorchelt und haben dann plötzlich etwas gräulich, ca. 1 Meter langes unter sich gesehen. Sie sind dann sofort aus dem Wasser und ab zu unserem Lager um uns davon zu berichten. Um 4.oo Uhr ging es dann mit den gleichen Booten wieder zurück, bis auf 3 Schüler sind alle mit gefahren.

Am Sonntag ging es dann um 7.30 Uhr auf´s Schiff zurück zum Festland, leider waren wir schon um 8.00 Uhr am Hafen, hatten mit dem Busfahrer aber 9.00 Uhr ausgemacht, also mussten wir, wohl oder übel eine Stunde dort warten, wir haben die Zeit mit Kniffel, Schlafen oder Fernsehen, dort gab es einen Fernseher vertrieben, während dieser Zeit bekam ein Schüler Migräne. Um 10.38 Uhr kamen wir dann wieder an der Grenze an und um 11.10 Uhr sind wir nach osta Rica gelaufen, wie sich das anhört: „Wir laufen jetzt mal nach Costa Rica!“ HAHAHAHA!

Von der Fahrt gibt es nichts zu erzählen, alle haben gepennt, oder Musik gehört. Um 16.15 Uhr sind wir dann wieder am CAS Büro angekommen, Um 17.30 Uhr war ich dann zu Hause. Zu Hause habe ich mir dann noch den Rest des Filmes, den meine Gastfamilie sich ausgeliehen hatte angesehen: Linterna Verde (Die grüne Laterne). War nicht besonders gut.

Der Klimawandel von Panama nach Costa Rica mahct mir ganz schon zu schaffen, ich bin total müde und habe Durchfall. MIttlerweile geht es mir besser, aber ich bleibe morgen auf alle Fälle noch mal zu Hause, gehe aber voraussichtlich wieder am Mittwoch in die Schule, vorausgesetzt mir geht es nicht schlechter, was ich abeer nicht glaube.

So, das war das aus Panama, weiter geht´s mit meiner Aussicht auf eine bessere Busroute:

Vor einigen Artikeln habe ich, gluabe ich, ja geschrieben, dass ich das mit dem Bus nicht so toll finde, ich werde morgens um 5.35 Uhr abgeholt und komme um 7.05 Uhr an der Schule an. Die Luftlinie zwischen mir und meiner Schule beträgt ca. 4 KM, aber ich fahre jeden Tag fast das 6-fache, ich fahre jeden Tag ungefähr 23 KILOMETER in die Schule!!!!! Vor einiger Zeit habe ich eine E-mail von CAS bekommen die mir gesagt hat, ich müsse das noch bis Februar nächsten Jahres aushalten, denn dann würden die Busrouten nue gemischt werden und ich würde gleich gerücksichtigt werden und hätte dann eine kürzere Fahrzeit und könnte auch etwas länger schlafen, das hört sich doch schon mal gut an.

So, jetzt habe ich beide Themen abgeschlossen und ich melde mich dann spätestens, wenn ich meine EXamen zurück bekommen habe. Ciao y felizdades su Lars!

P.S.: Die Bilder sind schon auf Facebook und die Videos von der Grenzüberquerung kommen morgen!

Feria Alemana, Panamahostel, Schule und ein wenig Sehnsucht:

Hallo ihr Lieben, jetzt habe ich wieder 4 Wochen pausiert und ja jetzt habe ich mir gedacht ich schreibe euch einfach mal, was in den letzten Tagen so alles vorgefallen ist, folgen wir den Überschriften:

Feria Alemana:

Am Sonntag den 2.Oktober waren wir im INBioparque im Stadtteil Heredia, weil dort ein Fest für die Ticos war, um deutsche Kultur, deutsches Essen und deutsches Bier und einige Deutsche Gesellschaften (BMI, Condor, Rittersport….) naja egal, wir waren dort und außer einem anderen deutschen Austauschschüler von CAS habe ich niemanden gesehen. Aber ich schweife mal wieder ab, zurück zum Thema, wir sind dahin gefahren und an der Kasse habe ich mit meiner Gastmutter besprochen, dass ich den Eintritt in den Park zahle und sie für das, ich hoffe ich schreibe es richtig, Serpiementarium. Wir sind dann in den ersten Eventraum gegangen und haben, ich glaube es war Forelle oder Lachs probiert, sehr lecker, danach ging es zur Condor, weil mein kleiner Gastbruder gerne Visitenkarten mit Flugzeugen haben wollte. Danach ging es zum Bierstand, Warsteiner Bier, hell oder dunkel, mir hat nur das helle geschmeckt, jedenfalls hat meine Gastmutter dann 3 helle Warsteiner gekauft, ich habe mir mit meiner Gastmutter ein Bier geteilt, indem ich mir ein Probierglas aus Plastik besorgt habe. Sie hat mir dann immer nachgeschenkt. Nun hatten alle Hunger und haben sich eine Currywurst gekauft, ich habe mich aber für Hering entschieden, hat aber auch gut geschmeckt, mein kleiner Gastbruder hat von seiner Currywurst nur das Brötchen gegessen. Ich möchte hier gerade einen kleinen Einschub machen, jetzt ratet mal was mir, schon wieder, passiert ist..

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. richtig, ich habe schon wieder vergessen meine Kamera zu laden und mitzunehmen. Typisch ich!

Auch nicht weiter schlimm, ist es halt wieder ein wenig Aufwand die Bilder von der Kamera meiner Gastmutter auf meinen Computer zu ziehen und auf Facebook  hochzuladen. Am Anfang war es richtig ärgerlich, weil mehrere Rehe so 2 Meter an mir vorbeigelaufen sind, dann gab es schöne Bilder von Schildkröten, Kaimanen, Leguanen, Spinnen, Schlangen (in Terrarien), Enten, Spinnen, Ziegen (Streichelzoo), ein kleiner schwarzer Hase in einem Korb im Streichelzoo und ein paar Fotos von meinem kleinen Gastbruder mit Plastiktieren, die zur Ausstellung dienten. Am Ende haben wir nur noch ein wenig gegessen und getrunken und sind dann müde und erschöpft in starkem Regen nach Hause gefahren. Mehr ist an dem Tag nicht passiert.

Panamahostel:

Gestern kam noch einmal eine E-Mail von CAS mit den Sahcen, die wir alle mitnehmen sollten und auch die Webaddresse von unserem Hostel, ich gebe sie euch einfach mal, dann könnt ihr da mal reinschauen:

https://freemailng0604.web.de/jump.htm?goto=http%3A%2F%2Fwww.bocasbound.com%2F

Schaut einfach mal rein, sieht sehr nett aus.

Gepackt habe ich noch nicht, wird morgen erledigt.

Schule:

Morgen geht es los: MEIN ERSTES EXAMEN IN COSTA RICA, in ENGLISCH, es geht um verschiedene Geschichten (Volksgeschichten/Fabeln/Trickgeschichten/Mythen/Legenden/Fairytales), um Adjective- und Adverbclauses und um den Film „To kill a Mockingbird“. Ich rechne mit einer Endnote von 90%-98%.

Am Mittwoch geht es dann zum Physikexamen, Endnote hoffentlich 80%+.

Ein wenig Sehnsucht:

Heute morgen im Bus ging die Ziet mal wieder total langsam rum und ich hatte viel Zeit zum nachdenken, und wenn man dann mal so an Deutschland denkt, fehlen einem doch schon mal Sachen, die man ansonsten eigentlich nicht vermissen würde:

–          Die deutschen Schulzeiten

–          Die deutsches Sprache (ich war total froh als, passt mal auf, ich saß da einfach auf meinem Sofa und zappe durch das Fernsehen, weil meine Gastfamilie nicht zu hause war (Schule, Arbeit oder beim Nachbarn arbeiten oder Kindergarten und plötzlich bleibe ich an einem Sender hängen und dann war das ein detuscher Sender IN COSTA RICA EIN DEUTSCHER SENDER IST VOLL GEIL, immer wenn ich keine Lust auf die Sprache habe setzte ich mich vor den Fernseher und kann meine Muttewrsprache hören, wie geil ist das denn.)

–          Mein großes bett

–          Meine Familie

–          ……

Das sind so Sachen, die vermisst man halt aber es ist auch nicht weiter schlimm, ich hatte schon schlimmere Schmerzen als das bisschen heimweh, ich muss halt nur mal raus, ich könnte ja mal ins Fitnessstudio gehen und mich mal so richtig auspauern, ich glaube das mache ich mal am Montag, denn da ist das Mathe-Examen, das ich jetzt doch nicht mitschreibe und dann bin ich wieder den ganzen Tag zu Hause, da passt das doch ganz gut.

So weit so gut, ich gehe jetzt mal schlafen, denn ich will morgen nicht voll verpennt das Examen schreiben, sonst erreiche ich meine Zielprozent niemals! Okay ciao, ich melde mich dann wieder am nächsten Montag oder Dienstag.  Adios!

eure Tico Lars

Bericht vom Arenalausflug, Schule, der erste Abschied und nächster Ausflug

So, ich bin von unserem 2. der vielen Ausflüge zurück und auch wie der vorherige Ausflug nach Samara war auch dieser richtig geil. Am Freitag ging es um 8 Uhr a.m. los und ab nach La Fortuna, der Ort an dem wir unser Hotel gebucht hatten. Auf dem Hinweg haben wir die anderen Teilnehmer an 3 Stationen aufgenommen. Danach standen wir kurz im Stau aber wir sind trotzdem gut gelaunt im Ort angekommen. In La Fortuna haben wir uns dann für später Pizzen bestellt. Nun ging es ins Hotel und die Zimmer wurden eingeteilt, ich war in einem 8. Jungszimmer, wir waren nur 8 Jungs. Wir haben uns dann kurz eingerichtet, haben die Badesachen eingepackt und dann ging es ab in den Nationalpark Arenal. Dort sind wir dann ersteinmal zu einem kleinen Parkplatz mit guter Aussicht auf dem Vulkan gefahren und haben dann dort die bestellten, und vorher abgeholten Pizzen, 6 an der Zahl gegessen. Es gab für jeden 2 Stücke Pizza. Nachdem alle aufgegessen hatten, haben wir dann alles zusammengepackt und sind mit dem Bus etwas zurückgefahren um dann von dortaus zu laufen. Wir sind dann ca. 45 min. lang gelaufen, bis wir auf ein großer Lavafeld kamen, das von vielen Steinen bedeckt war. Wir konnten dort ein wenig klettern und haben viele Fotos vom Vulkan und dem Arenalsee gemacht, sind auch alle gut geworden. Außerdem konnten wir perfekt 6 Tukane durch Ferngläser beobachten. Dann sind wir zurück zum Bus gelaufen und sind zu Thermalbäder gefahren, es war abends total warm, so dass man nicht gefroren hat, wenn man aus dem Wasser stieg. Es gab verschieden Becken mit unterschiedlichen Temperaturen. Ein Becken war so 45 Grad warm und man hat es nicht lange darin ausgehalten, es gab auch eine kleine Wasserrutsche, die wurde viel von uns benutzt. Aber alle Becken waren so dass man es lange darin hätte aushalten können, bis auf das ganz heiße. Während alle schwimmen waren, hat Cas das Essen vorbereitet: Grillen. Würstchen, Tortillas, Chips und Kartoffelsalat und der Busfahrer ist zu einer Werkstatt gefahren, weil wir unseren ersten Platten hatten.  .Für den Kartoffelsalat hat die Huashälterin von Anne und eine Teilnehmerin 8 Kilo Kartoffeln geschält, zu der Teilnehmerin später noch mehr. Es hat auch alles gut geschmeckt und danach ging es ab ins Hotel, um möglichst schnell zu schlafen, weil wir am nächsten Tag ja hart „arbeiten“ mussten. Alle Jungs haben schlecht geschlafen. Um 6.30 Uhr a.m. sollten wir aufstehen um Sandwiches für den Tag zu machen, haben wir auch gemacht, bis auf 3 Jungs, ich nenne jetzt einfach mal keine Namen, das wäre jetzt zu unfair. Also die haben noch bis 7.30 Uhr a.m. gepennt und kamen dann natürlich auch zuspät zum Treffpunkt, weil wir wollten um 8 Uhr soll, denn wir mussten so 2 Stunden zu unserer Arbeit fahren. Nach so 30 Minuten Fahrt hatten wir dann unseren zweiten Platten, weil wir über einen langen Nagel gefahren sind. Der Bus hat angehalten und schnell den Reifen gewechselt. Kurz danach hatten wir unseren 3. Platten, weil der Busfahrer das Ventil nicht richtig aufgesetzt hat, und es ist abgefallen. Der Reifen war binnen 10 Sekunden leer. Also nochmal Reifen gewechselt und ab zur Arbeit. Zuerst wurden die Finca- (Farm)-leute abgesetzt und danach dir Streicher und Fußballer. Ich habe Fußball gespielt. So, als wir ankamen haben die Grundschüler schon gewartet, fertig mit Triokt, Aufstellung, aber ohne Schuhe. Wie haben uns dann noch schnell umgezogen und dann ging es los. Wir waren so schlecht. Die hatten eine verdammt gute Aufstellung, gutes Auge, waren 3 Leute in der Überzahl, 30 Zentimeter bis 1 Meter kleiner. Eine Halbzeit hat 30 Minuten gedauert und am Ende waren wir dann völlig fertig und die Schüler haben uns ausgelacht, kann man bei einem Endstand von 11-2 ja auch verstehen. Nun wollten sie eine Revanche um uns nochmal fertig zu machen, aber wir haben erstmal eine Pause gebraucht, weil wir waren durch die hohe Lufteuchtigkeit so fertig, wir konnten es auch kaum glauben wie fertig wir waren. Es ist uns wirklich der Schwiß überall runter gelaufen. Nagut es gab eine Revanche, wir waren besser, Endstand 4-2 wieder für die Schüler und dann haben wir ihnen den Ball geschenkt und uns verabschiedet, um noch ein bisschen beim Streichen zu helfen. Die waren dann aber schon fertig und es ging zurück die anderen abholen und ab ins Hotel, davor haben wir noch einen kleinen Stop vor einer Brücke gemacht, von der aus man super Leguane fotografieren konnte. Auf einem Baum saßen wirklich 10-12 Leguane und ich konnte mir vorstellen, das das Leben von denen wirklich Pura Vida hei´ßt. Die Bilder sind auf Facebook zusehen. Nagut, dann ging es weiter ins Hotel, wo es dann hieß duschen. Da verlief das Dushen noch ganz gut. Jetzt ging es zu einem Restaurant essen: Reis, Bohnen, Salat, Zwiebelringe, Fleisch, eine Kochbanane, ein Chip, wo die Bohnen drin waren und eine Blume (Kapuzinerkresse-oder so, hat so wie Radieschien geschmeckt. Danach gin es dann wieder ins Hotle und ab ins Bett. Am nächsten Morgen ging es dann für einige zum Wasserfall baden und für die anderen zum Canopy. Ich bin zum Canopy gegangen, weil das einfach ein richtiges Erlebnis sein sollte. Auf jeden Fall sind wir dann um 8 Uhr morgens los gefahren und dann dort um 8.10 Uhr angekommen. Uns wurde dann schnell die verschiedenen Regeln erklärt und dann ging es in einem Trkatoranhänger zum ersten Seil. Wir hatten an dem Tag Pech, denn als wir gerade losgefahren sind hat es angefangen zu regnen. Wir haben dann in einer kleinen Hüte vor dem 1. Seil gewartet. Nach 15 Minuten sind wir dann trotz Regen, wegen dem ich meine Kamera habe zurückgehen lassen, zum 1. Seil gegangen. 1. Seil: 68 Meter lang 23 Meter hoch, kein Problem. Schon nach dem 1.Seil war man triefend nass. 5. Seil 680 Meter land 63 Meter hoch. 6. Seil: 340 Meter lang 120 Meter hoch, da hatte man einen schönen Blick auf den Wasserfall wo die anderen gebadet haben und durch die Höhe kommt man sich sehr langsam vor, dabei war man recht schnell und man darf nicht bremsen, ich hatte solche Angst stehen zu bleiben, weil, so auf 120 Meter Höhe in der Mitte des Seils zu hängen und sich die restliche Strecke hochzuziehen macht einem doch ein wenig Hemmungen, aber ich habe alles gut überstanden. 7. Seil, das fand ich das geilste: 980 Meter lang und 100 Meter hoch, man war verdammt schnell und durch die nassen Seile konnte man schlecht bremsen. Wir haben gar nicht gemerkt, dass es zwischenzeitlich aufgehört hat zuregnen. Nach dem Canopy sind wir zu einem Haus der Ureinwohner Costa Rica´s gegangen, den Malecus. Die haben da so eine komische Begrüßung, man fasst sich mit der rechten Hand auf die linke Schulter und sagt „Capi Capi“, was so viel heißt wie frisches Fleisch. Uns wurde dann etwas über die Lebensweise der Malecus erzählt und dann ging es mit Traktor und Bus zurück zum Hotel. Dort hieß es dann Koffer packen, duschen, umziehen und ab in den Bus zum Mittagessen. Wir sind dort essen gegangen, wo wir die Pizzen bestellt hatten, aber dieses Mal hatten wir die Wahl zwischen Spaghetti mit Bolognese, Vegetarisch oder Käse- Schinken- Pilssauce. Ich habe letzteres gewählt. Hat auch wieder gut geschmeckt. Nun ging es nach Hause zu den Gastfamilien. Ein richtig toller Ausflug.

Schule:

Ich hatte schon gestern keine Lust in die Schule zu gehen, heute watr wieder so ein Scheißtag, wo jeder das gemacht hat was er wollte, und das 7 von 9 Stunden. In den letzten beiden Stunden haben wir einen Film gesehen (American History X), auch nicht wirklich besser als die vorheriigen Stunden. Ich hätte auch zu Hause bleiben können. Es war ein sinnloser, unnötiger Tag.

Erster Abschied:

Ein Mädchen verabschiedet sich von uns. Sie hatte aber auch wirklich Pech mit den Gastfamilien, sie hat, inklusive der Übergangsfamilien 5 Mal die Familie aufgrund von dauerhaften Alleinsein und sehr starken Heimweh gewechselt. Jetzt ist das Heimweh bei ihr so stark, das sie es hier nicht mehr aushält und allein zurückfliegt. Tja, schade wir haben uns alle mit ihr gut verstanden.

Gut soweit, so gut das war´s jetzt und ich melde mich wieder beim nächsten Mal, der nächste Ausflug geht am 9. Oktober los und endet am 14. Oktober, ein Ausflug von Sonntag bis Donnerstag. Es geht auf die Bocas del Torro in Panama, 9 Stunden Busfahrt. Okay, das war´s jetzt aber wirklich.

Ciao hasta la proxima vez,

Lars

Erste Begegnung mit Ärtzen, Freude auf Arenal, Freiwilligendienste und neuer Plan

So, jetzt habt ihr nach meiner langen Pause auch mal wieder etwas zu lesen. Ich habe so lange nichts geschrieben, weil es einfach nichts zu erzählen gab. Aber jetzt ist es wieder so weit: Neuigkeiten!!!

Folgen wir einfach den Überschriften:

Heute ist/war Dienstag und wir hatten Sport (Education Fisica: wichtig nicht mit Fisica: Physik verwechseln), also dachte ich mir, super Fußballspielen, nein, wir sollten getrennt, Jungen und Mädchen eine Meile, 8 Runden laufen, ich weiß nicht ob meine Zeit mit 8:30:04 gut war, weil ich war der letzte, aber egal ist ja auch unwichtig. Es war  schwer, es war zwar erst ca. 9 Uhr aber die Außentemperatur beträgt schon etwa 27 Grad Celsius. Danach sind wir dann in die Sporthalle gegangen und haben Fußball und Volleyball gespielt, beim Fußball habe ich dann einen Ball knapp unter mein Handgelenk bekommen, ja dann lag ich erstmal auf dem Boden. Es war dann total rot und recht angeschwollen, ist aber jetzt wieder in Ordnung, kann zwar meine hand noch nicht drehen und meine Uhr nicht anziehen, aber das Schlimmste ist vorbei, aber zurück zur Geschichte. Ich habe mir dann ein Kühlpack besorgt und mich an die Seite gesetzt, als es nach 20 Minuten immer noch weh tat, hat sich mein Sportlehrer dazu entschieden einen Krankenwagen zu rufen, damit er nachsieht ob es auch nicht gebrochen ist, ich bitte euch jetzt nicht überzureagieren. Ich habe dann im Sekretariät gewartet bis die Ärtze dann kamen und es hätten genausogut Polizisten sein können: Blaue Uniform, schwarzer Gürtel, Funkgerät es hat wirklich nur die Waffe gefehlt, zurück zum Thema, zuerst die Standard Fragen, geht es dir gut, was hast du usw. Dann hat er meine hand genommen und ich sollte sie bewegen soweit ich konnte. Die Diagnose: nichts gebrochen sondern nur ein Golpo (wörtl. Stoß,Schlag). Ich bin dann anz normal wieder zum Unterricht gegangen. Und der Schütze war dann doch sehr erleichtert, dass mir nichts schlimmeres passiert ist, war ja aber alles keine Absicht. Nächstes Thema:

Ja, der nächste Ausflug steht vor der Tür, ich sage euch einfach mal, was wir alles machen wollen:

Am Freitag fahren wir gegen 8h los, sind um die Mittagszeit da, fahren dann weiter in den Nationalpark, machen ein Picknick und laufen über Lavafelder aus den 90er Jahren. Hoffentlich sehen wir in der Dämmerung dann auch Lava fliessen und gehen dann mit Taschenlampen wieder zurück. Danach gehts in die Thermalbäder, wo wir auch grillen!
Am Samstag wäre der Freiwilligendienst. Da wollen wir ein Haus streichen, das wir im März für eine sehr bedürftige Familie gebaut haben und bei dem Schulungsgelände unserer Partnerorganisation soll ein Schulungsgarten angelegt werden für Kinder und Schulklassen. Es wär toll, wenn möglichst viele da mitmachen! Am Sonntag ist Zeit für Canopy oder Wasserfallbaden, dann geht’s wieder zurück Richtung San José. Gegen 6pm werden wir zurück sein.

Ich habe das aus Facebook kopiert, weil es sonst einfach zu lange gedauert hätte alles, in meiner Fassung, aufzuschreiben. Aber ihr sollt ja nur wissen was wir alles machen. Morgen packe ich dann meinen Rucksack, mit meinen Fußballschuhen, weil wir wollen am Samstag auch mit der dortigen Grundschule Fußball spielen.

Freiwilligendienste:

Das es so viele gibt hätte ich nicht gedacht:

1. Schildkröten Projekt:

Es gibt hier 3 verschiedene Projekte, alle kosten so etwas 200-250 Euro. Man muss mindestens 2 Wochen da mit machen, zu den Aufgaben zählen, die Schildkröten aus den Eiern zu befreien und ihnen helfen ins Wasser zukommen, Strandreinigung, Nachtwache, ja man muss auch nachts auf die Eier aufpassen, weil man hier gerne noch die Schildkröten Eier isst usw.

2. Rainsong Projekt:

Ist ein Projekt, für verletzte Wildtiere, meistens Affen und die kann man dort gesundpflegen mit ihnen schmusen und spielen.

3.Sozialprojekte:

Also, Kindergärten, Waisenhäuser und Behinderten projekte.

4. Corcovado Projekt:

Das ist ein Projekt, das man nur wählen sollte wenn man mind. 3 Wochen arbeiten will und die Natur kennenlernen will. Denn Corcavado ist ein Nationalpark, der ganz im Süden liegt, wo man hinfliegen muss oder 12 Stunden mit dem Bus fahren muss. Dort ist es wirklich so, unberührte Natur und man wird von dem Geschrei der Brüllaffen geweckt.

Ich habe mich noch nicht entschieden was ich machen soll, aber ich habe noch bis Mitte Oktober Zeit.

Letztes Thema:

ich habe mich heute in der Schule dazu entschlossen, dass ich vielleicht einen Film über mein Austauschjahr, mit allen Ausflügen und Fotos zusammenstelle, den ich euch dann zeigen kann, aber die Idee ist noch niht ganz ausgereift, aber momentan sieht es noch ganz gut aus.

Nagut, das war´s für´s erste für heute. Ich wünsche euch noch eine schöne restliche Woche. Der nächste Bericht kommt zwischen Sonntag und Dienstag. Bis dann. Ach ja, morgen habe ich nur bis 13.15 Uhr Schule, aufgrund einer Veranstaltung der Grundschule, für die baldige Einschulung (Januar).

Buenas dias, Buenos tardes oder Buenos Noches, jenachdem wann ihr meinen Bericht lest.

Ciao, Lars

Bericht von Samara

Der von vielen vielleicht schon ersehnte Bericht von  Samara in Guanacaste ist jetzt endlich da:

Am Freitag bin ich so gegen 10.17 Uhr aus dem Haus gegangen und bin um 10.30 Uhr mit dem Bus zum CAS Büro gefahren. Von dort ging es dann mit noch ein paar anderen Leuten von CAS und YFU und vollen, schweren Essenstüten mit dem Taxi zum Busterminal Alfaro. Als wir dort angekommen waren, haben wir gleich einige der Essenstüten abgegeben, sie wurden dann gleich in den Bus geladen. Nun hatten wir eine 5-stündige Bustour mit einem kurzen Halt in der Nähe von Puntarenas vor uns. So gegen 5 Uhr hat Samara uns dann mit blauem Himmel und starkem Sonnenschein begrüßt. Jetzt hieß es die Essenstüten wieder ausladen und ab ins Hotel. Das Hotel war wirklich wunderschön:

Das Hotel „Casa Valeria“ liegt direkt am Strand, ist von Kokosnusspalmen durchzogen. Es sind dort kleine, schöne, standartmäßig eingerichtete Bungalows. Wenn du in der Nacht im Bett liegst, kannst du die Wellen auf den Strand schlagen hören. Es gibt eine große Küche, die von allen Mietern genutzt werden darf, aber alles was man benutzt hat, muss man auch von Hand wieder abwaschen.

Also wir sind im Hotel angekommen, haben die Essenstüten in die Küche gestellt, haben schnell die Zimmer aufgeteilt und uns dann direkt umgezogen und sind in den warmen Pazifik gehüpft. Als dann am Horizont ein Gewitter aufgezogen ist, sind wir dann aus dem Wasser gegangen, haben uns abgeduscht und dann gab es auch schon das erste Abendessen: Nudeln mit Bolognese Sauce. Es gab nicht für alle große Teller und deswegen mussten einige, darunter auch ich, aus so, ich nenne sie jetzt einfach mal „Kleinkinderteller“ essen. Man kriegt dort halt recht wenig rein und wird davon auch nicht wirklich satt. Nach dem Essen wurde der 2.KD (KD = Küchendienst) festgelegt, der musste dann alles abwaschen. Der 1. KD hat das Essen vorbereitet. Nachdem der Küchendienst seine Arbeit getan hat, haben wir alle zusammen noch lange Werwolf gespielt. Ich bin dann so gegen 11.45 Uhr ins Bett gegangen und meine Zimmergenossen haben aber noch bis 2.30 Uhr weitergespielt und hatten keine Schlüssel, also musste ich mich dann entweder wachhalten oder einschlafen und dann halt aufstehen und die verdammte Tür aufmachen. Ich habe in dieser Nacht ganze 4 Stunden geschlafen und bin um 6 Uhr aufgestanden und schwimmen gegangen. Es ist der Hammer wie warm der Pazifik morgens schon ist. Dann gab es Frühstück: Müsli (Kellogs Cornflakes oder Schokocrispies)  mit Haferflocken, Milch, frischer Ananas oder/und Papaya und Bananen. Am Nachmittag gab es dann für alle 4 Möglichkeiten, was sie machen könnten:

  1. Eine 3-stündige kajaktour mit Schnorchelgang und kleinem Mittagessen (Kosten 30$)
  2. Ein 1,5-stündiger Surfkurs und anschließendem kostenlosen Verleih für das ganze Wochenende (Kosten 30$)
  3. Ein 2-stündiger Reitausflug am Strand und auf einem Berg (Kosten 20$)
  4. Chillen am Strand (Kosten 0$)

Da der Surfkurs schon vorbei war und die Kajaktour ausgefallen ist und ich nicht nichts machen wollte, habe ich mich dafür entschlossen mit Reiten zu gehen. Vorher habe ich mir noch schnell Arme, Gesicht und Beine eingecremt, weil dort die Sonne wirklich brennt. Na gut, wir sind dann losgeritten, erst mal in Richtung Wald, haben dann einen kleinen Fluss durchquert und sind dann an einem anderen Strand rausgekommen. So, nun wollte mein Pferd gallopieren, aber ich nicht und das hat auch anfangs ein bisschen funktioniert bis die anderen zurückkamen um noch einmal zu gallopieren. Dann ist es losgerannt, ich bin aus einem Steigbügel gerutscht und war kurz davor runterzufallen, ich habe das Pferd dann in Richtung Gras gelenkt und dann ist es stehen geblieben. Ich habe überall gezittert und wollte mein Pferd wechseln und ein Pferd von einem anderen Reiter bekommen, doch dann kamen die anderen nochmals zurück und mein Pferd rennt durch die spitzen Palmenblätter in Richtung der anderen Pferde. Ich habe mein Pferd dann gegen ein angeblich ruhigeres Pferd eingetauscht, das wollte mich aber nicht aufsitzen lassen und hat sich dann bei jedem Geräusch im Wald erschreckt und immer wenn ein anderes Pferd überholen wollte, hat es mach hinten ausgetreten. Ich fühlte mich total unsicher auf diesem Pferd und habe mein Pferd wieder getauscht. So jetzt haben wir uns gut verstanden und sind auf den Berg geritten. Oben hatten wir eine tolle Aussicht auf den Pazifik und die Strände. Auf dem Rückweg durften wir auf dem letzten Strandabschnitt nochmals  galoppieren, habe ich dann auch gemacht und hat, finde ich auch echt Spaß gemacht. Als wir wieder im Hotel waren habe ich mir beim Reiten die Beininnensite aufgeschürft und, trotz T-Shirt im Nacken, Rücken und Schultern einen starken Sonnenbrand. Ich bin dann gleich wieder ins Wasser gegangen um mich abzukühlen. Zum Abendessen sind wir dann in ein kleines Restaurant gegangen, dort habe ich Fisch mit Pommes, Reis und Gemüse gegessen. Es waren sehr kleine Portionen und ich bin davon nicht satt geworden. Am Abend haben wir dann noxh am Strand gesessen und aus Boxen Musik von verschiedenen I-Pods gehört. Um 10.15 Uhr bin ich dann ins Bett gegangen und 2 der 3 Zimmergenossen auch, der 3.  Hat noch bis 2.50 Uhr durchgemacht, hatte einen Schlüssel, hat aber die Tür nicht aufgekriegt. Also bin ich aufgestanden und habe ihm die Tür aufgemacht. Am nächsten Tag bin ich um 7 Uhr aufgestanden uns gleich ins Meer gegangen. Davor habe ich noch schnell meinen Rucksack gepackt. Um 10 Uhr sind dann einige Banana Boat fahren gegangen, darunter auch ich. 12 Minuten haben dort 2000 Colones (Gruppenpreis) gekostet. Danach haben wir uns nur noch Brötchen geschmiert und sind dann zum Bus gegangen. 5 Stunden Heimfahrt. Wieder am Busterminal haben uns dann gut 30 Taxifahrer empfangen. Ich habe dann noch mit 5 anderen Leuten und einer Betreuerin auf meine Gastfamilie gewartet. Auf der Heimfahrt haben wir noch schnell ein wenig eingekauft. Zuhause habe ich mir ersteimal mein T-Shirt ausgezogen um mir den Sonnenbrand anzusehen, er ist wirklich schlimm, jedesmal wenn die Schultern auch nur einer geringen Belastung ausgesetzt werden, brennen sie wie Feuer. In der Nacht habe ich sehr schlecht geschlafen.

Es war ein richtig geiler Ausflug! Im nächsten Monat geht es dann zum Arenalvulkan. Ich freue mich schon sehr darauf. Also bis zum nächsten Mal ,

Euer Lars

Vorbereitung auf Samara in Guanacaste und erste Kontakte mit den Kindern für´s Babysitten

Ich bin heute morgen ganz normal um 5 Uhr aufgestanden und habe mich auf die Schule vorbereitet. In der Schule waren die ersten 2 Stunden Examen, die ich noch nicht mitgeschrieben habe, danach wurde mir gesagt, es sei heute keine Schule, sondern nur Examen und ich könnte jetzt nach Hause gehen. Da ich aber keinen Haustürschlüssel dabei hatte und ich auch meine Gastfamilie über´s Handy auch nicht erreicht habe, habe ich bei CAS angerufen und die Situation erklärt und bin anschließend zu ihnen gegangen. Erstens hatte ich noch einige wenige Fragen zu dem Ausflug morgen und zweitens wollte ich doie Kinder von der Anne Grubert kennenlernen, weil ich dort babysitten soll. Ich bin gerade angekommen als die Anne Grubert im auto das Büro verlassen hat und dann hat sie mich mitgenommen und wir sind zu einem Elektrgeschäft gefahren, bei dem sie einen kaputten Drucker aufgegeben hat um ihn reparieren zu lassen. Während Anne im Geschäft war, war ich mit der kleinen Tochter (1 Jahr) allein im Auto, sie hat natürlich geweint, weil sie mit rein kommen wollte. Ich habe dann einen Meiner Anhänger vom Rucksack abgemacht und ihr gegeben, sie hat ihn sofort weggelegt. Da kann man halt nichts machen. So, dann sind wir wieder ins Büro gefahren, haben dort den Drucker abgegeben und sind dann für den Ausflug einkaufen gegangen. Wir sind um kurznach 11 Losgefahren und in ein Metro ähnliches Geschaft gegangen und habe dort für 133.000 Colones eingekauft, wir haben auch ein bisschen was privates für Anne und was zum Mittagessen gekauft. Das war mein erster Einkauf, bei dem wir mehr als einen vollgeladenen Einkaufswagen hatten, es war verdammt schwer diese vollgeladenen Einkauswägen zu schieben, vorallem, weil der Ausgang unn Parkplatz leicht geneigt war. Als wir gerade die lezte Kiste verstaut hatten und die Türen geschossen hattten, hat es hier höllisch angefangen zu schütten, Fette Tropfen, di vom Boden aufgesprungen sind, innerhalb von 2 Minuten Aquaplaning und Gewitter. Gegen 1.15 Uhr sind wir dann wieder im Büro angekommen, wo es dann auch Mittagessen gab. Nach dem Mittagessen wurde dann das Auto augeladen und alles irgendwie verstaut. Nun bin ich total fertig und müde zu Hause angekommen, kann morgen bis 9.30 Uhr ausschlafen und werde dann gegen 10.10 Uhr mit dem Bus zum CAS- Büro fahren. Von dortaus geht es dann zum Busterminal und von da nach Samara. Dafür habe ich bgestern Abend schon meinen Rucksack gepackt,es fehlen nur noch ein paar Kleinigkeiten. Auf dem Rückweg vom Cas.Büro bin ich vor Erscöpfung fast eingeschlafe, mir tun Beine und Arme weh und ich bin total müde. Am Montag habe ich, wie oben schon erwähnt frei und dann werde ich die freie Zeit nutzen und die geschossenen Bilder in Facebook reinstellen. Bis bald,

Euer Lars

2 tolle Schul-„Wochen“

Letzte Woche war am Montag ja Muttertag und hier ist das ein großer Feiertag mit Schulfrei und allem drum und dran, am Abend waren wir dann noch bei der Mutter meiner Gastmutter und sind dann alle gemeinsam zu einer „kleinen“ Familienfeier gegangen- klein deswegen, weil wir gut und gerne 35 bis 40 Leute waren, und mir wurde gesagt, dass das noch nicht mal die Hälfte der Familie war und sie an Weihnachten alle da sein werden. bei den anderen tagen habe ich leider vergessen was war, tut mir leid. Da bei mir in der Schule gerade Examenzeit, keine Ahnung wie sie das da nennen, ist, und ich mich zu keinem examen eingetragen habe, habe ich trotzdem die Möglichkeit, sie mitzuschreiben, oder die Möglichkeit den ganzen Tag frei zu haben. Beispiel:

Nächste Woche sind Montag, Dienstag, Examen, die ich evtl. mitschreiben könnte, oder ich kann den ganzen Tag zu Hause bleiben. Mittwoch sind in den ersten 4 Stunden Examen und danach ist ganz normal Schule, d.h., dass ich entweder die beiden examen mitschreiben kann, oder erst um 10 Uhr in die Schule gehen muss.Vielleicht schreibe ich die Examen am Mittwoch mal aus Spaß mit, weil mir sonst zu Hause zu langweilig wird.

So viel zur Schule, jetzt kommt noch ein Artikel für die Vorbereitung für den Ausflug nach Samara in Guanacaste.

Vile Grüße,

Euer Lars Hanke.

Erster familiärer Ausflug

Wie sind heute nach Alajuela gefahren und sind dort in einen Zoo (Zoo Ave) gegangen. Richtig geil, Schildkröten, Tukane, Schlangen, Vogelsträuße, Wellensitiche, Rote Aras, Papageie, Eulen, Faultiere, Berglöwen, Leoparden, Tapire usw. und außerdem viele wunderschöne Blumen und Bäume. Nun sitze ich hier, höre mir „Here I am“ von Bryan Adams an und es passt, finde ich, total zu den Bildern .Alle Bilder sind heute auf Facebook zu sehen, ich kann euch nur raten sie euch anzusehen, sie sind richtig gut. Costa Rica te amo (Costa Rica ich liebe dich!). Als wir gerade wieder ins Auto gestiegen sind, fing es hier richtig anzuregnen. Dann sind wir zu einem Restaurant (Princessa Marina) gefahren und haben dort lecker zu Mittag gegessen. Es war ein richtig geiler Tag hier passt wirklich de Ausdruck PURA VIDA! Es sind auch Bilder von meiner Familie dabei, ich kann euch wirklich nur raten sie euch anzusehen, ihr werdet neidisch sein! Irgendwann werden hier auch Bilder erscheinen, aber ich mache jetzt keine Zietangaben mehr. Bei mir ist es normalerweise so, du gehst in einen Zoo, läufst durch, schaust dir jedes Tier kurz an und gehst weiter. Aber nicht in diesem Zoo, der Zoo hatte wirklich einen wunderbaren Flair. Mitten im Wald, frei fliegende Vögel…. Increible (Unglaublich!)

Schaut euch die Bilder an, denn Bilder sagen mehr als 1000 Worte.

Ciao euer Lars

Einkaufen

Weil heute Samstag ist und ich samstags ja immer Fußballspiele und keine Lust mehr hatte in meinen Turnschuhen zu spielen, weil man auf Kunstrasen da immer so rutscht, habe ich beschlossen mir Fußballschuhe (auf spanisch: Tennis de Futbol) zu kaufen, ja war eine scheiß Idee:

Wir sind zu erst in die Outlett Mall gefahren, waren dort dann in 5 Läden und entweder, hatte ich zu wenig Geld dabei, oder die Schuhe haben nicht gepasst (die Ticos haben kleinere Füße: Ich habe Größe 11 und bis Größe 9 kriegst du alles, aber darüber wird es verdammt schwierig.) Zurück zum Thema, also da hat es nicht geklappt, sind wir nach Hause gefahren und haben zu Mittag gegessen (KFC :wird hier Ka-efe-c ausgesprochen) und sind nach dem Essen in die Mall San Pedro gefahren und haben dort wieder gesucht, aber war wieder nichts gefunden. Wenigstens habe ich das Muttertagsgeschenk für meine Gastmutter gekauft:

– Eine kleine Glasplatte mit einem Herz, wo drin steht: „Felizdades mama“

– Eine Tasse, wo etwas drauf steht, ich habe aber keine Ahnung was da genau steht, aber darin sind noch ein paar Süßigkeiten (dulces)

Tja, ich find es immer schwer etwas für Leute zu kaufen, die man noch nicht so gut kennt, und vor allem wenn es Muttertag ist und es nicht deine eigene Mutter ist.

Außerdem habe ich mir noch Torwarthandschuhe gekauft (gelb, blau, weiß).

In der Mall waren wir wieder in 4 Läden, dort haben wir wieder das gleiche erlebt,wie ich schon oben erwähnt habe. So als letztes sind wir in einen Sportladen gefahren, dort habe ich dann Schuhe gefunden (29.900 Colones), schwarze Schuhe, mit gelben Puma Zeichen, ich hatte die Wahl, Größe 11 oder 7,5, dazwischen gab es nichts, jetzt muss ich halt dicke Socken zum Fußballspielen anziehen, ist aber nicht schlimm.

Brauch ne kurze Pause, habe gerade einen Krampf (calambre) in der Fußsohle, verdammt unangenehm.

Bin wieder da. Gut jetzt wird mein Fußballspiel so aussehen, schwarze Sporthose, weißes Eintracht Frankfurt Auswärtstrikot, die neuen Fußballschuhe, die Torwarthandschuhe und weiße dicke Socken.

Wollte heute eigentlich ins Kino gehen, „Los Pintufos 3D“ (Die Schlümpfe 3D), daraus wurde aber irgendwie nichts.

So jetzt habe ich alles erzählt und dem langen Wochenende (der Muttertag ist hier ein großer Feiertag) steht nichts mehr im Weg, wenn irgendetwas außergewöhnliches passiert, werde ich es euch natürlich erzählen.

Okay, eins habe ich noch, dass habe ich in einem der durch die Bilder gelöschten Bericht geschrieben:

Ihr kennt doch bei uns die kleinen Schmetterlinge, die gibt es hier auch aber hier gibt es auch Monster davon:

Wir saßen gerade im Englischunterricht (Mittwoch 10.-11. Stunde), Fenster sperrangelweit geöffnet, weil es sonst nicht auszuhalten wäre und dann haben wir so ein lautes Flattern gehört. Im Augenwinkel hat sich dann auch nocht etwas bewegt. Ich schaue unauffällig zum Fenster und ich bekam ein wenig Angst: da saß dann, ohne Scheiß, da saß ein Schmetterling der mindestens eine Spannweite von 30 Zentimetern hat, ich zeige das Vieh meinem Nachbarn, er sieht es und rückt ein wenig zurück, irgendwann ist der Schmetterling auch wieder rausgeflogen, aber den Rest der Stunde haben alle abundzu zum Fenster gesehen. Das fand die Lehrerin nicht so toll, das der Schmetterling zwischendurch interessanter war als ihr Unterricht. Sie war sehr genervt davon.

Gut das war´s jetzt aber,

hasta la proxima vez, ciao

Saludos de Lars para usted.

Hilfe bei Hausaufgabe

Ich bitte euch dringend mir bei einer Hausaufgabe zu helfen. Ich soll bis zum 29. August eine Rede auf englisch über eine Person schreiben, die die Welt ins Schlechte „getrieben“ hat. Ich soll auch Illustriationen mit einbauen. Bitte nennt mir in Kommentaren eine Person, die dies getan hat, aber bitte nicht Hitler, Stalin oder Lenin.

Danke für eure Hilfe,

Euer Lars

Bus und Spende für eine Organisation

Wenn es mir hier mal schlecht gehen sollte, schreibe ich es hier rein und wenn hier nichts steht geht es mir hier sehr gut. Mir geht es sehr gut.

Eben sind meine Gasteltern zu mir gekommen und haben mir gesagt, dass eben die Frau von meinem Busunternehmen angerufen hat und gesagt hat: „Der Lars kommt morgens immer so spät.“ (ihr müsst das so „Tussimäßig“ aussprechen). Ok ich war heute morgen 2 Minuten zu spät und bin gerade richtig sauer, weil ich werde angeruen wenn ich zu spät komme und bei anderen wartet der Bus 5 Minuten und dann kommen die erst. Das regt mich echt auf, dass die dann nicht angerufen werden. Und ich bin der einzige zu dem der Busfahrer sagt, ich sei spät, zu den anderen sagt er das nie. Aber gut, jetzt habe ich es geschrieben und mir geht es besser.

Schule:

Heute wieder Fußball gespielt: 8 Chancen, 0 Tore (peinlich). Morgen ist wieder so was wie Jeansday, wir dürfen in blauer oder Schwarzer Jeans und weißem, rotem oder Schuluniform T-shirt erscheinen. Kostet diesesmal 400 statt 300 Colones. Ich habe nicht mehr zu erzählen, ihr wisst ja schon alles aus den vorherigen Artikeln. O, doch eins habe ich noch. Ich habe mich freiwillig dafür bereit erklärt die Kinder von der Anne Grubert zu babysitten, jeden Donnerstag 16 oder 17 Uhr. Kosten, keine ich sehe das als Revanche dafür, dass sie mich genommen haben. Ok, das war´s für heute. Für manche sage ich jetzt adios, hasta la manana und für die anderen hasta la proxima vez. Ach ja, sobald ich mich mit dem neuen Bilderprogramm auseinandergesetzt habe, erscheinen hier hoffentlich endlich die schon lange angekünigten ersten Bilder. Die jenigen die einen Facebook-Account besitzen und mich als Freund haben, können diese (und andere Bilder, ab 22. oder 23. August) schon sehen.

Ciao,

Euer Lars

Mein Geburtstag

Heute morgen bin ich zum ersen Mal pünktlich um 5 Uhr morgens aufgestanden, habe dann geduscht und mich angezogen, um dann das erste Geschenk zu öffnen, dass ich schon im Koffer hate als wir abgeflogen sind. Kurz bevor ich es geöffnet habe, habe ich kurz überlegt was drin sein könnte und habe auf ein Kleidungsstück getippt, war gar nicht so falsch, im Packet war:

– Ein Eintracht Frankurt Trikot

– Ein Bildband von meiner Familie

– Ein Foto von meiner Familie

– 2 Kerzen, eine mit einer 1 und eine mit einer 6

– Und ein Brief.

Danach habe ich schön gefrühstückt, Baguette mit Butter, Schinken und mayonnaise. Nun hat der Bus mich abgeholt. So 10 Minuten nach dem Schulbeginn sind dann alle Jungs zu mir gekommen um mir zu gratulieren, die Mädchen sind alle sitzengeblieben. Nach der 4. Stunde wurde mir dann mein erstes Geburtstagslied gesungen. Das näschste Fach war Guia (unnötig, sowas wie Schulpsyichologe, oder so.), da durfte ich dann die 1,2 Kg Süßigkeiten verteilen, anscheinend waren die Süßigkeiten bei meinen Klassenkameraden sehr beliebt. Weil noch so viel übrig war, habe ich mich entschlossen einen auf Fasching zu machen und die Süßigkeiten in die Luft, oder zu Klassenkameraden zu werfen, einige haben sich ganz schön erschreckt. Nach und nach haben mir dann auch die Mädchen gratuliert. Wieder im Bus nach Hause:

Da die Süßigkeiten noch nicht alle waren , habe ich die restlichen Süßigkeiten dann den Leuten im Bus gegeben. Nach kurzer Zeit, wurde im Bus dann auch noch das zweite Geburtstagslied gesungen. Zuhause habe ich dann erstmal meine Familie kontaktiert, weil sie mir auch gratulieren wollten, nach deutscher Zeit war dann mein Geburtstag zwar schon vorbei, macht aber nichts, oder? Na ja, egal, meine Familie hat dann auch kurz mal ein Geburtstagslied angestimmt. Bis abends habe ich den Rest des Tages zu Hause verbracht.

Abend:

Nichts ahnend sitze ich an meinem Computer, da klopft es an der Tür, ich mache auf und die Mutter meiner Gastmutter steht mit einem Kuchen vor der Tür. Ich bringe den Kuchen in die Küche und geh wieder an meinen Rechner um ihn auszuschalten. Ich komme wieder ins Eszimmer, als dort dann 2 Kuchen, eine große Schüssel Popcorn, die Nachbarschaft und meine Gasfamilie vor mir standen, ich war erstmal kurz baff, dann habe ich verstanden, dass ich mich setzen sollte, die beiden Kerzen wurden angezündet, das Licht ausgemacht und das 4. Geburtstagslied gesungen, ich sollte dann die Kerzen auspusten. Nun habe ich mein Geschenk bekommen: Eine Decke mit der Aufschrift „Lars feliz cumpleanos“. Jetzt muss ich mir nicht mehr die Decke beim fernsehen teilen .Danach haben wir Kuchen gegessen und 7up getrunken, leckeres Abendessen. Nach und nach sind dann alle wieder gegangen. Jetzt sitze ich hier schreibe diesen Bericht, bin müde und auch etwas erschöpft. So, beim nächsten Mal versuche ich das nochmal mit den Bildern. Wenn es klappt, kann es sein, dass die Bilder sehr klein sind, aber macht ja nichts, man soll ja nur erkennen was das da ist. Ich hatte einen Wundervollen, erlebnisreichen Tag und unvergesslichen Tag und damit Tschüss und bis zum nächsten Mal.

Euer Lars

Verdammter Blog

Ich habe jetzt dreimal versucht euch Bilder von Zuhause zu zeigen und habe immer wieder abgespeichert und nach jeder Abspeicherung ist der gesamte Artikel an dem ich fast 2 Stunden gesessen habe verschwunden! So ein Scheiß! Ich versuche es morgen mit weniger und kleineren Bildern nochmal. Bis dann.

Euer Lars

Regen und Gewitter und Glück

Schon als ich heute morgen aufgestanden bin hat es schon geregnet, aber nur leicht, zu Mitte des Tages hat es dann angefangen richtig zu schütten. Schließlich hat es einen großen Knall gegeben, so als ob mehrere Stangen Dynamit gezündet wurden, Gewitter, aber richtig, den Rest des Tages. Nach dem 2. Lauten Knall habe ich mich entschlossen alle Kabel von meinem Laptop zu entfernen, das war  auch gut so, denn 5 Sekunden nachdem ich alle Kabel entfernt habe, gab es den 3. lauten Knall und der Strom ist ausgefallen. Als meine Gastfamilie, mit Ausnahme von meinem großen Gastbruder, der war mit mir zu Hause, vom Einkaufen zurückkamen, haben wir dann zu dritt UNO gespielt, das längste Spiel an das ich mich erinnern kann. Fast 2 Stunden haben wir an einem Spiel gesessen. Ca. 7 Stunden nachdem der Strom ausgefallen ist, ist das Licht wieder zurückgekommen (endlich). Dann haben sich meine Gastmutter und mein Gastvater noch mit meinem großen Gastbruder gestritten  (wahrscheinlich kleine Meinungsverschiedenheit… kennt man ja.).

Ansonsten habe ich, für heute nichts neues zu erzählen. Ich wünsche euch einen guten Start in die Woche und bis zum nächsten Mal.

Schöne Grüße,

Euer Lars

Der kurze Schultag

Heute war der kürzeste Schultag, ich hatte zwar 9 Stunden aber die Schule endete um 1.40 Uhr, dann heiß es in den Bus steigen und ab ins lange Wochenende (ich hab jetzt von Freitag bis Mittwoch frei). Unser Busfahrer hat sich dreimal verfahren und ist an 3 Häusern vorbei gefahren. Ich bin erst um 15.10 Uhr (Costa Rica Zeit) und 23.10 (deutsche Zeit) zu Hause angekommen.

Der Schultag:

Es sind immer noch alle freundlich und interessiert mit mir zu sprechen. Begrüßt wird sich so:

Erst gibt man jemanden einen Handschlag und dann gibt man sich mit einer Faust einen leichten Schlag. Wie immer habe ich im Unterricht wieder einmal nur einzelne Worte verstanden. In den Pausen wie immer Fußball gespielt, aber schlechter als sonst. Noch mal auf den Hallenboden ausgerutscht, diesmal mit dem linken Ellenbogen und der linken Hüfte (letztesmal war es die rechte) aufgeschlagen.

Das Wetter:

Heute hat es den ganzen Tag geregnet. nach 2 Minuten stand das Wasser hier 3 Zentimeter.

Ansonsten gibt es nichts weiter zu erzählen, ich melde mich wieder wenn es Neuigkeiten gibt.

Schönes Wochenende wünscht euch euer Lars!

Ein „besonderer“ Tag

Morgen der 29. Juli ist bei mir an der Schule der „Jeans-Tag“, dass heißt, dass wir 300 Colones (umgerechnet ca. 41 Cent) bezahlen und dürfen dann unsere Schuluniform zu hause lassen und, wie der Name schon sagt, in Jeans und einem gelben, roten, grünen oder blauen T-shirt erscheinen.

Zum Schultag:

Es gibt nichts wichtiges mehr zu sagen. Heute wurde eine Liste durchgegeben auf der man sich für Examen eintragen soll, ich habe sie erstmal weitergegeben.

Während einer Stunde, an der mal wieder jeder das gemacht hat, auf das er gerade Lust hat, haben wir Armdrücken gespielt. Einmal habe ich nach einem spannenden Match gewonnen, danach tat  mir der Rest der Stunde mein Arm weh.

Mittagspause:

In der Mittagspause spiele ich immer die ganze Zeit mit meinen Leuten Fußball und liefere auch immer eine sehr gute Leistung ab. Am Ende der Pause kaufe ich mir immer etwas zu trinken und irgendetwas zu naschen für den Bus. Zu Hause gibt es dann etwas richtiges zu essen (Reis mit Bohnen, es wird mir allmählich zu viel. Ich hatte es bis jetzt jeden Tag, ich versuche meiner Gastmutter freundlich zu sagen, dass ich zurzeit keine Bohnen essen möchte, weil es jetzt einfach zu viel war, ich sie aber gerne esse, beim Reis halte ich mich eher zurück, weil er auch manchmal sehr gut schmeckt. Mir ist aufgefallen, dass ich seit ich Reis und Bohnen esse eine sehr gute Leistung beim Fußball bringe, sowohl als Torwart, alsauch als Verteidiger).

Morgen is Freitag, der kürzeste Schultag, ich habe zwar 9 Stunde, aber Schulschluss ist um 13.40 Uhr und dann bin ich so gegen 15 Uhr zu Hause (die Stunden gehen hier, am Freitag nur 35 Minuten, alle 2 Stunden gibt es eine 5 Minuten lange Pause und alle 4 Stunden eine 25 Minütige und außerdem noch eine 40 Minütige Mittagspause).

Das Wetter:

Morgens ist es immer noch eiskalt, aber nachmittags kann man ohne Probleme im T-shirt rumlaufen, aber man sollte sich immer auf plötzlichen, manchmal auch sehr starken Regen einstellen.

Schönes Wochenende wünscht euch

Lars

Der erste Tag

Ich bin am 13.Juli um 23:55 Uhr von Frankfurt aus gestartet und kam am 14.Juli um 6:45 in Costa Rica .Nach einem anstregenden Langstreckenflug wurde ich von meiner ganzen neuen Familie vom Flughafen abgeholt. Sie haben sofort versucht mit mir in Kontakt zu treten, aber meine Spanischkenntnisse lassen zu wünschen übrig, glücklicherweise können sich alle auf Englisch verständigen, sodass man wenigstens etwas versteht. Nun sind wir zum Auto gegangen und sind, weil wir alle hungrig waren erst zu einem Bäcker gefahren und dann erst nach Hause. das Haus steht im Stadtteil Sabanilla und ist recht klein, aber man kann sich dennoch richtig wohlfühlen. Weil ich so müde war, habe ich mich erstmal 2 Stunden schlafen gelegt. Danach gab es Sandwiches. Aufgrund meines Jetlags musste ich mich wieder hinlegen und habe nochmal knapp 3 Stunden geschlafen. Dann wurde ich liebevoll von meinen Gastbrüdern zum Abendessen (cena) geweckt. Es gab Hähnchenschenkel mit Salsa, dazu gab es Reis, Bohnen, eine Art Bratkartoffeln oder so und Kochbananen.

Das Wetter:

Regnerisch bei ca. 22 Grad Celsius

Ich lasse den Tag jetzt entspannt ausklingen, indem ich mit meiner Gastfamilie noch ein bisschen fernsehe.

So viel zu meinem ersten Tag.

Adios, hasta la manana

Lars

Der erste Schultag

Ich bin heute um 5 Uhr aufgestanden, hatte gerade noch Zeit um mich abzuduschen, dann wollte ich gerade in mein Brot beißen als die Hupe meines Busses ertönt, der mich um 5. 40 Uhr abholen sollte, er war heute 5 Minuten zu früh. Also schnell den Kakao leer getrunken, Brot eingepackt und ab in den Bus. Dann wurden verschiedene Stationen angefahren:

Santa Maria, San Ramon, Curridabat, tres Rios….

Um sieben waren dann alle im Bus und wir sind an der schule angekommen. Nun bin ich aus dem Bus gestiegen und habe mich am vereinbarten Treffpunkt mit einer Lehrerin getrffen, die uns in die Klassen führen sollte und uns vorstellen sollte. Nun bin ich an der Klasse angekommen. Ich wurde kuz vorgestellt:

„Hola! Das ist Lars euer neuer Schüler. Er kommt aus Deutschland und spricht Englisch und ein wenig Spanisch.“

Nun musste ich mich selber vorstellen, ganz kurz die wichtigsten Sachen:

„Buenas dia. Mi nombre es Lars. Soy de Alemania. Yo vive en Karben cerca de Francfort del Meno. Me gustan Tennis, Futbol and Windsurfing.“

(Ablaus, weil ich Spanisch gesprochen habe.)

Jetzt haben sich die anderen Schüler vorgestellt. (2 Namen konnte ich mir merken: Gabriel, Diego.)

Gabriel soll für die ersten Tage mein „Bruder“ sein und mir alles erklären. Ansonsten sind die alle total nett zu mir, allerdings habe ich das Gefühl, dass sie nicht verstanden haben das ih auch ein wenig Spanisch spreche, sie sprechen nur Englisch mit mir, ist für den Anfang gar nicht so schlecht. Zu meiner Überraschung sprechen sie hier ein sehr gutes und verständliches Englisch.

1. – 2. Stunde Biologie (spanisch):

Es ging um glycolyse, oder so, die Verarbeitung von Feten, Proteinen in den Zellen. Ich habe so gut wie nichts verstanden.

3.- 4. Stunde Sport (englisch):

Erstmal gab es eine kurze Kontrolle, ob alle da sind, dann wurde gesagt, dass irgendetwas am 9. August stattfindet. Danach hieß es für die Jungs Fußballspielen und die Mädchen haben auf der Bank gesessen und Hausaufgaben gemacht. Ich hab ganz vergessen, wie viel Spaß Fußball mchen kann, wenn man in einem freundlichen Klima ist. Ich habe 4 Tore geschossen, davon 1 Kpfballtor. Den Rest der Zeit habe ich im Tor gestanden und 3 Mal hinter mich gegriffen. Bin auf dem Hallenboden ausgerutscht und auf meine Hüfte geknallt. Aua! Tut immer noch recht weh.

5.- 6. Stunde Forschung (spanisch):

Wir haben eine Aufgabe bekommen, aber jeder hat irgendwie das gemacht worauf er gerade Lust hatte.

7. Stunde Spanisch (spanisch):

Ich musste mich nocheinmal vorstellen, weiß aber nicht warum. Den Rest der Stunde habe ich nur rumgesessen, weil ich nichts verstanden habe.

8.-9. Stunde Mathe (spanisch):

Mein Lieblingsthema Parabeln und Funktionen. Kotz!!

Auf dem Rückweg habe ich mich noch mit einem aus der Klasse unterhalten, hatten ja genug Zeit.

Zuhause habe ich mir dann noch einen Film mit sebastian angesehen und jetzt sitze ich heir und schreibe etwas in meinen Blog. Heute werde ich nur etwas essen, etwas mit meiner Familie fernsehen und dann ins Bett gehen. Ich werde morgen ja wieder um 5.40 Uhr abgeholt und habe 10 Sunden.

Es macht mir das erste Mal wieder Spaß in die Schule zu gehen!