Ein „besonderer“ Tag

Morgen der 29. Juli ist bei mir an der Schule der „Jeans-Tag“, dass heißt, dass wir 300 Colones (umgerechnet ca. 41 Cent) bezahlen und dürfen dann unsere Schuluniform zu hause lassen und, wie der Name schon sagt, in Jeans und einem gelben, roten, grünen oder blauen T-shirt erscheinen.

Zum Schultag:

Es gibt nichts wichtiges mehr zu sagen. Heute wurde eine Liste durchgegeben auf der man sich für Examen eintragen soll, ich habe sie erstmal weitergegeben.

Während einer Stunde, an der mal wieder jeder das gemacht hat, auf das er gerade Lust hat, haben wir Armdrücken gespielt. Einmal habe ich nach einem spannenden Match gewonnen, danach tat  mir der Rest der Stunde mein Arm weh.

Mittagspause:

In der Mittagspause spiele ich immer die ganze Zeit mit meinen Leuten Fußball und liefere auch immer eine sehr gute Leistung ab. Am Ende der Pause kaufe ich mir immer etwas zu trinken und irgendetwas zu naschen für den Bus. Zu Hause gibt es dann etwas richtiges zu essen (Reis mit Bohnen, es wird mir allmählich zu viel. Ich hatte es bis jetzt jeden Tag, ich versuche meiner Gastmutter freundlich zu sagen, dass ich zurzeit keine Bohnen essen möchte, weil es jetzt einfach zu viel war, ich sie aber gerne esse, beim Reis halte ich mich eher zurück, weil er auch manchmal sehr gut schmeckt. Mir ist aufgefallen, dass ich seit ich Reis und Bohnen esse eine sehr gute Leistung beim Fußball bringe, sowohl als Torwart, alsauch als Verteidiger).

Morgen is Freitag, der kürzeste Schultag, ich habe zwar 9 Stunde, aber Schulschluss ist um 13.40 Uhr und dann bin ich so gegen 15 Uhr zu Hause (die Stunden gehen hier, am Freitag nur 35 Minuten, alle 2 Stunden gibt es eine 5 Minuten lange Pause und alle 4 Stunden eine 25 Minütige und außerdem noch eine 40 Minütige Mittagspause).

Das Wetter:

Morgens ist es immer noch eiskalt, aber nachmittags kann man ohne Probleme im T-shirt rumlaufen, aber man sollte sich immer auf plötzlichen, manchmal auch sehr starken Regen einstellen.

Schönes Wochenende wünscht euch

Lars

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