Bericht vom Arenalausflug, Schule, der erste Abschied und nächster Ausflug

So, ich bin von unserem 2. der vielen Ausflüge zurück und auch wie der vorherige Ausflug nach Samara war auch dieser richtig geil. Am Freitag ging es um 8 Uhr a.m. los und ab nach La Fortuna, der Ort an dem wir unser Hotel gebucht hatten. Auf dem Hinweg haben wir die anderen Teilnehmer an 3 Stationen aufgenommen. Danach standen wir kurz im Stau aber wir sind trotzdem gut gelaunt im Ort angekommen. In La Fortuna haben wir uns dann für später Pizzen bestellt. Nun ging es ins Hotel und die Zimmer wurden eingeteilt, ich war in einem 8. Jungszimmer, wir waren nur 8 Jungs. Wir haben uns dann kurz eingerichtet, haben die Badesachen eingepackt und dann ging es ab in den Nationalpark Arenal. Dort sind wir dann ersteinmal zu einem kleinen Parkplatz mit guter Aussicht auf dem Vulkan gefahren und haben dann dort die bestellten, und vorher abgeholten Pizzen, 6 an der Zahl gegessen. Es gab für jeden 2 Stücke Pizza. Nachdem alle aufgegessen hatten, haben wir dann alles zusammengepackt und sind mit dem Bus etwas zurückgefahren um dann von dortaus zu laufen. Wir sind dann ca. 45 min. lang gelaufen, bis wir auf ein großer Lavafeld kamen, das von vielen Steinen bedeckt war. Wir konnten dort ein wenig klettern und haben viele Fotos vom Vulkan und dem Arenalsee gemacht, sind auch alle gut geworden. Außerdem konnten wir perfekt 6 Tukane durch Ferngläser beobachten. Dann sind wir zurück zum Bus gelaufen und sind zu Thermalbäder gefahren, es war abends total warm, so dass man nicht gefroren hat, wenn man aus dem Wasser stieg. Es gab verschieden Becken mit unterschiedlichen Temperaturen. Ein Becken war so 45 Grad warm und man hat es nicht lange darin ausgehalten, es gab auch eine kleine Wasserrutsche, die wurde viel von uns benutzt. Aber alle Becken waren so dass man es lange darin hätte aushalten können, bis auf das ganz heiße. Während alle schwimmen waren, hat Cas das Essen vorbereitet: Grillen. Würstchen, Tortillas, Chips und Kartoffelsalat und der Busfahrer ist zu einer Werkstatt gefahren, weil wir unseren ersten Platten hatten.  .Für den Kartoffelsalat hat die Huashälterin von Anne und eine Teilnehmerin 8 Kilo Kartoffeln geschält, zu der Teilnehmerin später noch mehr. Es hat auch alles gut geschmeckt und danach ging es ab ins Hotel, um möglichst schnell zu schlafen, weil wir am nächsten Tag ja hart „arbeiten“ mussten. Alle Jungs haben schlecht geschlafen. Um 6.30 Uhr a.m. sollten wir aufstehen um Sandwiches für den Tag zu machen, haben wir auch gemacht, bis auf 3 Jungs, ich nenne jetzt einfach mal keine Namen, das wäre jetzt zu unfair. Also die haben noch bis 7.30 Uhr a.m. gepennt und kamen dann natürlich auch zuspät zum Treffpunkt, weil wir wollten um 8 Uhr soll, denn wir mussten so 2 Stunden zu unserer Arbeit fahren. Nach so 30 Minuten Fahrt hatten wir dann unseren zweiten Platten, weil wir über einen langen Nagel gefahren sind. Der Bus hat angehalten und schnell den Reifen gewechselt. Kurz danach hatten wir unseren 3. Platten, weil der Busfahrer das Ventil nicht richtig aufgesetzt hat, und es ist abgefallen. Der Reifen war binnen 10 Sekunden leer. Also nochmal Reifen gewechselt und ab zur Arbeit. Zuerst wurden die Finca- (Farm)-leute abgesetzt und danach dir Streicher und Fußballer. Ich habe Fußball gespielt. So, als wir ankamen haben die Grundschüler schon gewartet, fertig mit Triokt, Aufstellung, aber ohne Schuhe. Wie haben uns dann noch schnell umgezogen und dann ging es los. Wir waren so schlecht. Die hatten eine verdammt gute Aufstellung, gutes Auge, waren 3 Leute in der Überzahl, 30 Zentimeter bis 1 Meter kleiner. Eine Halbzeit hat 30 Minuten gedauert und am Ende waren wir dann völlig fertig und die Schüler haben uns ausgelacht, kann man bei einem Endstand von 11-2 ja auch verstehen. Nun wollten sie eine Revanche um uns nochmal fertig zu machen, aber wir haben erstmal eine Pause gebraucht, weil wir waren durch die hohe Lufteuchtigkeit so fertig, wir konnten es auch kaum glauben wie fertig wir waren. Es ist uns wirklich der Schwiß überall runter gelaufen. Nagut es gab eine Revanche, wir waren besser, Endstand 4-2 wieder für die Schüler und dann haben wir ihnen den Ball geschenkt und uns verabschiedet, um noch ein bisschen beim Streichen zu helfen. Die waren dann aber schon fertig und es ging zurück die anderen abholen und ab ins Hotel, davor haben wir noch einen kleinen Stop vor einer Brücke gemacht, von der aus man super Leguane fotografieren konnte. Auf einem Baum saßen wirklich 10-12 Leguane und ich konnte mir vorstellen, das das Leben von denen wirklich Pura Vida hei´ßt. Die Bilder sind auf Facebook zusehen. Nagut, dann ging es weiter ins Hotel, wo es dann hieß duschen. Da verlief das Dushen noch ganz gut. Jetzt ging es zu einem Restaurant essen: Reis, Bohnen, Salat, Zwiebelringe, Fleisch, eine Kochbanane, ein Chip, wo die Bohnen drin waren und eine Blume (Kapuzinerkresse-oder so, hat so wie Radieschien geschmeckt. Danach gin es dann wieder ins Hotle und ab ins Bett. Am nächsten Morgen ging es dann für einige zum Wasserfall baden und für die anderen zum Canopy. Ich bin zum Canopy gegangen, weil das einfach ein richtiges Erlebnis sein sollte. Auf jeden Fall sind wir dann um 8 Uhr morgens los gefahren und dann dort um 8.10 Uhr angekommen. Uns wurde dann schnell die verschiedenen Regeln erklärt und dann ging es in einem Trkatoranhänger zum ersten Seil. Wir hatten an dem Tag Pech, denn als wir gerade losgefahren sind hat es angefangen zu regnen. Wir haben dann in einer kleinen Hüte vor dem 1. Seil gewartet. Nach 15 Minuten sind wir dann trotz Regen, wegen dem ich meine Kamera habe zurückgehen lassen, zum 1. Seil gegangen. 1. Seil: 68 Meter lang 23 Meter hoch, kein Problem. Schon nach dem 1.Seil war man triefend nass. 5. Seil 680 Meter land 63 Meter hoch. 6. Seil: 340 Meter lang 120 Meter hoch, da hatte man einen schönen Blick auf den Wasserfall wo die anderen gebadet haben und durch die Höhe kommt man sich sehr langsam vor, dabei war man recht schnell und man darf nicht bremsen, ich hatte solche Angst stehen zu bleiben, weil, so auf 120 Meter Höhe in der Mitte des Seils zu hängen und sich die restliche Strecke hochzuziehen macht einem doch ein wenig Hemmungen, aber ich habe alles gut überstanden. 7. Seil, das fand ich das geilste: 980 Meter lang und 100 Meter hoch, man war verdammt schnell und durch die nassen Seile konnte man schlecht bremsen. Wir haben gar nicht gemerkt, dass es zwischenzeitlich aufgehört hat zuregnen. Nach dem Canopy sind wir zu einem Haus der Ureinwohner Costa Rica´s gegangen, den Malecus. Die haben da so eine komische Begrüßung, man fasst sich mit der rechten Hand auf die linke Schulter und sagt „Capi Capi“, was so viel heißt wie frisches Fleisch. Uns wurde dann etwas über die Lebensweise der Malecus erzählt und dann ging es mit Traktor und Bus zurück zum Hotel. Dort hieß es dann Koffer packen, duschen, umziehen und ab in den Bus zum Mittagessen. Wir sind dort essen gegangen, wo wir die Pizzen bestellt hatten, aber dieses Mal hatten wir die Wahl zwischen Spaghetti mit Bolognese, Vegetarisch oder Käse- Schinken- Pilssauce. Ich habe letzteres gewählt. Hat auch wieder gut geschmeckt. Nun ging es nach Hause zu den Gastfamilien. Ein richtig toller Ausflug.

Schule:

Ich hatte schon gestern keine Lust in die Schule zu gehen, heute watr wieder so ein Scheißtag, wo jeder das gemacht hat was er wollte, und das 7 von 9 Stunden. In den letzten beiden Stunden haben wir einen Film gesehen (American History X), auch nicht wirklich besser als die vorheriigen Stunden. Ich hätte auch zu Hause bleiben können. Es war ein sinnloser, unnötiger Tag.

Erster Abschied:

Ein Mädchen verabschiedet sich von uns. Sie hatte aber auch wirklich Pech mit den Gastfamilien, sie hat, inklusive der Übergangsfamilien 5 Mal die Familie aufgrund von dauerhaften Alleinsein und sehr starken Heimweh gewechselt. Jetzt ist das Heimweh bei ihr so stark, das sie es hier nicht mehr aushält und allein zurückfliegt. Tja, schade wir haben uns alle mit ihr gut verstanden.

Gut soweit, so gut das war´s jetzt und ich melde mich wieder beim nächsten Mal, der nächste Ausflug geht am 9. Oktober los und endet am 14. Oktober, ein Ausflug von Sonntag bis Donnerstag. Es geht auf die Bocas del Torro in Panama, 9 Stunden Busfahrt. Okay, das war´s jetzt aber wirklich.

Ciao hasta la proxima vez,

Lars

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