Manuel Antonio, Halbjahrestreffen und stolze 100 %, neues Lieblingslied, Packet

Es ist zwar jetzt schon etwas her, aber ich erzähl es euch ja immer:

Am Samsatag konnte ich bis um 6 „ausschlafen“ und bin dann um 7 Uhr, da haben noch alle geschlafen, zu Cas gefahren. Dort habe ich noch ein wenig beim Einpacken geholfen und dann haben wir noch einige Cas Teilnehmer an der Mall Cariari, in Uruca und am Flughafen abgeholt, am Flughafen gab´s dann ein paar abstimmungsprobleme, eine Teilnehmerin war nicht da, kam dann aber später, Vorteil wir haben eine 757-200 der American Airlines starten sehen, für euch vielleicht uninteressant, aber für einen Flugzeugfan wie mich toll. Ich schweife mal wieder vom Thema ab, also dann ging es so 2 Stunden mit dem Bus zum Krokodilfluß, dort haben wir dann eine 30 minütige pause eingelegt. Wir haben viele fette, faule Krokodile gesehen. Danach ging es nach Quepos auf einen Markt, dort wurden schnell noch Sachen für das morgige Lunchpacket gekauft und so einiges anderes, wir haben uns dann eine Wassermelone für 500 Colones (ca. 1$) gekauft, war auch richtig lecker. Danach ging es zum Hostel (Backpackers) und das erste was wir im ersten Baum neben dem Hostel gesehen haben war ein Faultier. Nun hieß es Zimmer aufteilen:

ich sage gleich, es ist eine etwas ungewöhnliche Zimmeraufteilung, wir hatten für alle Teilnehmer 2 Zimmer, ein 8ter und ein 18er Zimmer, in dem 8ter Zimmer waren dann irgendwie nur 4 Leute und das 18er Zimmer war voll, also Jungen und Mädchen gemischt. Was unsere Betreuer erstmal erschrocken hat war, dass wir über unserem Bett ein Fenster hatten durch das man das ganze Bad, samt Dusche sehen konnte, wir hätten also gut gucken können, hat aber keiner von uns gemacht. Danach ging es für knapp 3 Stunden an den Strand, der Strand ähnelte dem in Samara. Es waren schöne Wellen, aber ich muss sagen, dass das Wasser für Costa Rica etwas kalt war, ich weiß, ich meckere wenn das Wasser hier etwas frisch ist und in Deutschland sind Temperaturen von bis zu -4 Grad Celisius. Dann hieß es um 7 Uhr Abendessen, Hühnchenfajitas mit Reis, Bohnen und Salat. Nach dem Abendessen haben wir dann noch bis um 1.30 Uhr Werwolf am Pool gespielt. In der Nacht habe ich schlecht geschlafen, so etwa 4 Stunden. Am nächsten Tag ging es dann in den Nationalpark Manuel Antonio, das erste was wir auf dem eingangstor gesehen haben war ein Kapuzineräffchen. Wir haben auf den ersten 20 Metern im Park 20 Affen gesehen. Ein paar einzelne Worte über Manuel Antonio:

– Viel Natur, warm, geil.

Nach einer knappen Stunde Fußmarsch, in Flip Flops waren wir dann am Strand. Wir haben uns dann so abgesprochen das eine Betreurin bei den Sachen bleint um drauf aufzupassen, aber das hat nicht ganz so funktioniert:

Eine tasche eines Mädchens war hinter der Betreuerin und dann hat sich ein Waschbär angeschlichen, die Tasche wirklich aufgerissen und sich das halbe belegte baguette rausgenommen, später hat sich dann noch ein Affe an die offengelassene Tasch eines anderen Mädchen geschlichen und ihren Apfel gestohlen. Am Nachmittag sind wir dann auf einen Aussichtspunkt auf der kleinen Halbinsel gelaufen. Der Hinweg war ganz gut mit Steinen und Treppen belget, doch der Rückweg war für einige Mädchen der Horror, teilweise 30 Meter lange tiefe Schlammlöcher, bei denen man mit Flip-flops voll eingesuncken ist, eine Stelle fand ich nich so toll: Fast am Ende war eine ca. 15 Grad Gefälle mit Schlamm bedeckt und keine Bäume an der Seite um sich abzustützen, also mit 2 Füßen auf den Schlammstreifen und langsam das Gefälle runterrutschen. Dann waren wir an einem anderen Strand, haben dort schnell ein Gruppenfoto gemacht und sind weitergegangen. Nach 3 Fußminuten hatten wir 2 Möglichkeiten:

1. Wir mieten uns für 1$ ein Boot und fahren die letzte Strecke oder

2. Wir laufen die restlichen 600 Meter und müssen dafür aber hüfttief im Wasser stehen, 95% der leute haben das laufen vorgezogen, auch weil dir Badesachen vom Schlamm dreckig waren und man sie so etwas reinigen könnte. Die anderen waren einfach nur zu „glamourös“. Wir waren dann noch bis um 6 Uhr am Strand und sind dann wieder ins Hostel gefahren. Am Abend haben wir wieder bis um 2 Uhr Werwolf gespielt. A,m nächsten Tag ging es dann noch für 2 Stunden an den Strand und dann nach Hause. Das war ein schöner Ausflug, aber Samara war, bis auf den Sonnenbrand, besser.

Mein Gott die Zeit vergeht, jetzt ist schon fast ein Halbjahr rum und die ersten verlassen uns schon wieder, am 25. November ist das Halbjahrestreffen, wo wir was zusammen essen, eine Film gucken und uns unterhalten und wir brennen eine CD mit allen Fotos.

Am 03.11.2011 habe ich ein Spanisch Quiz mitgeschrieben, wir sollten einen Text schreiben, ich sollte über das Thema: Unterschiede von Deuscher Kultur zu Tico Kultur schreiben, ja, ich habe ganze 3 Seitengeschrieben.  Resultat: 100%!!!. Ich hatte nur einen Fehler, ich habe costaricense mit c statt mit s geschrieben, ich wünschte ich könnte auch so Deutscharbeiten schreiben. Ich bin stolz drauf.

Vor einiger Teit haben wir uns in Civica (Politik und Wirtschaft) einen Vortrag angehört und da haben sie dieses Lied gespielt, seitdem ist es zu einem meiner Lieblinglieder geworden:

Hört es euch doch einfach mal an.

Ja, mein Angekündigtes Packet ist da, aber leider nicht bei mir sondern beim Zoll, also muss ich erst zu CAS fahren und die dortigen papiere abholen und dann mit einem Erwachsenen zum Zollamt ins 20 Km entfernte Zapote fahren. Warum muss das alles immer so umständlich sein. Also nächstes mal statt Lebensmittel Süßigkeiten aufschreiben. Also am Wochenende habe ich das Packet in meinen Händen.

So das war´s, mal wieder ich melde mich dann wieder wenn irgendetwas besonderes ansteht und ja kurz und knapp ciao und bis zum nächsten Mal,

Euer Lars

Oma Besuch, Präsentation Conversation, Armverletzung und kaputter Helikopter

Hallo ihr Lieben,

Es ist jetzt zwar schon 11 Tage her dass meine Oma hier war, aber es schadet ja nichts jetzt noch darüber zu berichten:

Am Donnerstag den 20. Oktober bin ich um 4.50 Uhr morgens aufgestanden und duchen gegangen. Danach haben wir schnell noch ein Müsli gegessen und sind um ca. 5.42 Uhr losgefahren. Um 7.35 Uhr sind wir dann in Puntarenas angekommen, es war nicht besonders schwer das richtige Schiff zu finden, es lag nur ein einziges dort vor Anker. Auf alle Fäle könnte unser Timing nicht besser sein können, wir kamen am Dock an, krz bevor Oma den Landungssteg verlassen hat. Ich glaube wenn ich nicht gewunken hätte, wäre sie an mir vorbei gelaufen. Nun wurde ich mit folgendem Zitat begrüßt: „Sag mal, bist du noch dünner geworden?“ ja, besser kann man eine Begrüßung nicht formulieren, danach habe ich Oma der Anne Grubert vorgestellt. Nun sind wir Richtung Alajuela, zum Poas Vulkan gefahren, davor haben wir eine kurze Kaffeepause an einer Kaffeeplantage gemacht, kurz bevor wir losgefahren sind hat es dann angefangen zu regnen, aber zu erst nur ein Nieselregen ( Nieselregen heißt hier: „Pelo del gato“, auf deutsch:“Katzenhaare“), nun ging es in leichtem Regen weiter zum Poasvulkan, auf der Fahrt haben wir viel über Costa Rica erfahren. 20 Km vor dem Poasvulkan hat es dann richtig angefangen zu schütten, aber nicht Schuttregen Deutschland, sondern Schuttregen Costa Rica, es hat richtig auf´s Auto geklopft, sodass man fast schreien musste um sich zu verständigen. Wir sind dann, mit etwas weniger Regen am Poasvulkan angekommen, haben uns dort kurz eine kleine Ausstellung angesehen und sind dann zum Krater gelaufen. Es war ein reiner Reinfall, man hat für 15 Sekunden den Kraterumriss gesehen und etwas Rauch aufsteigen sehen, weil durch den Regen alles von Wolken bedeckt gewesen ist. Nach relativ kurzer Zeit ging es dann wieder zum Auto und dann sind wir typisch Costa Rica Mittagessen gegangen: Reis mit Bohnen, Platanos, Fleisch. Nach dem leckeren Mittagessen sind wir noch nach Grecia („Griechenland“) gefahren, um uns dortr eine sehr interessante Kiriche, leider nur von außen anzuschauen. Danach ging es kurz zum Flughafen, zur Erklärung wir haben es so abgemacht, dass Sarah, eine andere Cas-Angestellte meine Oma wieder nach Puntarenas gebracht und Anne Grubert ist dann wieder nach San Jose gefahren und ich konnte mich dann entscheiden, ob ich wieder nach Puntarenas fahre oder nach San Jose, ich habe mich für San Jose entschieden, weil ich einfach total müde war und keine Lust hatte nocheinmal nach Puntarenas zu fahren. Oma ist dann sicher so gegen 6 Uhr am Schiff angekommen. Anne hat mich dann bei der Deutschen Botschaft abgesetzt, weil sie noch zu einer Feier gehen wollte. Also bin ich dann mit dem Taxi bis zu der Endhaltestelle meines Buses gefahren und dann mit meinem Bus nach Hause. Ich bin dann auch so gegen 6.15 Uhr zu Hause angekommen. Es war ein schöner, anstrengender und verregneter Tag, aber er hat uns allen Spaß gemacht.

Ich habe heute in der Schule einen kleinen Vortrag über die deutsche Kultur gehalten, es ist sehr gut verlaufen, ich habe mich gut präsentiert und meine ersten 100% darauf bekommen.

Am Mittwoch habe ich in der Mittagspause Fußball mit meinen Klassenkameraden gespielt, so Ball hochhalten, dann war ein Ball etwas zu kurz für mich und ich bin ein Stück vorgelaufen, habe den Ball nicht erwischt und habe dann Gleichgewicht nach hinten verloren, dadurch das ich vorgelaufen bin, bin ich während des Fluges etwas weiter nach vorne gefallen, bin dann mit meinem Ellenbogen auf den Asphaltboden mit kleinen Steinen gefallen, dabei habe ich mir den Teil vor dem Ellenbogen aufgerissen, die Wunde war dreckig und blutig. Jemand hat mich dann ins bad begleitet um die Wunde zu säubern und danach sind wir ins Sekretariat gegangen, dort haben sie mir dann so kleine Tücher gegeben, die ich mir auf die Wunde legen sollte, nun hat das Sekretariat einen Krankenwagen gerufen, um einfach nach dem Rechten zu schauen und um die Wunden richtig zu säubern. Später haben dei Ärtze, es war übrigens der selbe wie letztesmal einen Verband umgelegt und mir eine Schmerztablette gegeben und dann konnte ich wieder in den Unterricht gehen, heute nervt es mich nur, dass die Wunde so verdammt juckt.Ich weiß einige von euch werden jetzt bestimmt denken: „O Gott, O Gott….!“ Hey, mir ist nichts Schlimmeres passiert, und so was passiert halt mal, also tranquilo.

Super, ich habe meinen Helicopter geschrottet, er war aber schon bei der Ankunft hier nicht ganz in Ordung, Vorwärts ging es, trotz Trimmung, langsamer als rückwärts, er hat sich immer um die eigene Achse gedreht und bei einem Unfall hat sich das kabel, das die Festplatte des Helikopter mit der Batterie verbindetr einen Wackelkontakt eingefangen. 2 Tage später habe ich das zu Hause das dann auch gesehen und das Kabel ein wenig zurück geschoben und dabei is aus der Festplatte ein grauer, kleiner und langer Rauchfaden aufgestiegen, die Festplatte hat eine kleine Brandstelle. Schrott. Ich habe mich schon nach einem neuen Heli umgesehen und durch Empfehlungen auch einen gefunden, Kosten so rund 200 USD, ein 3d Modell, mit dem ich auch unstflüge machen könnte. Es ist jetzt nur ärgerlich, dass meine Eltern gerade rund 100 Euro für Ersatzteile des kaputten Helikopters ausgegeben haben. Jetzt muss ich schon wieder auf einen flugfähigen Helikopter warten. Kotz!

Bien, eso es por hoy, en la 9 a 11 de Noviembre es un Paseo des CAS a Parque nacional Manuel Antonio, Playa, Naturaleza, Animales y mucho mas. Ahora yo cognozco me gustan esto Paseo. Bien, hasta la proxima vez su Lars

No es malo usted no entiende estos Palabras, pero practicar es muy bien!

Lars